Winnetou V
Uraufführung
von Kieran Joel • mit und gegen Karl May
Winnetou – ein Mythos. Sein Autor Karl May – eine streitbare Figur. Die Begeisterung für die Romane, Filmadaptionen und Sommerfestspiele ist ungebrochen. Winnetou ist Kindheitsheld vieler Generationen, ein Zugang zu Literatur für viele. Über die Generationen hinweg sind die Romane und Filme eine Zelebrierung von Abenteuern im Western-Mantel, doch auch zahlreiche Kritik belastet die Werke, seit Karl May sie im 19. Jahrhundert schrieb.
Eine Theatergruppe reist in die USA, um Winnetou zu finden und mit ihm die Idee des Humanismus. Reiseführer spielt der Regisseur, der zugleich Old Shatterhand ist. Bei der Reise durch den Wilden Westen durchlebt die Gruppe Karl Mays Fantasiewelt mitsamt Grizzlys, Bisons, Waffen und Gewalt. Aber waren sie überhaupt jemals im Wilden Westen? Und was ist dieser Wilde Westen, diese Idee der USA? Sind Freiheit, Abenteuer und Selbstverwirklichung in diesem Land noch zu finden? „Winnetou V“ ist ein Streifzug durch die Romane und die Ambivalenz von Karl May sowie ein Trip quer durch die Lust am Abenteuer. Es ist ein Fest der Fantasie und der Erfindung. Wird die Gruppe Winnetou finden?
mit: Matthias Gärtner, Sebastian Kremkow, Philip Lemke, Peter Rahmani, Chen Emilie Yan, Moritz Grove, Anne Eigner
- Regie
- Kieran Joel
- Bühne und Kostüme
- Barbara Lenartz
- Video
- Leon Landsberg
- Musik
- Lenny Mockridge
- Musikalische Leitung
- Lenny Mockridge
- Dramaturgie
- Julia Just
Premiere am
Großes Haus