Der Bär, der nicht da war
Nach dem Bilderbuch von Oren Lavie und Wolf Erlbruch Deutsch von Harry Rowohlt
Ab 5 Jahren
Es war einmal ein Juckreiz. Je mehr er sich kratzte, desto mehr war er ein Bär. Schließlich war da ein Bär, der vorher nicht da war.
Der Bär stand staunend im Wald. In seiner Tasche fand er einen Zettel: „Bist du ich?“ stand darauf. „Gute Frage“, dachte er. Und weiter stand da: „Hilfreiche Winke, nach denen man suchen sollte: 1. Ich bin ein netter Bär, 2. Ich bin ein glück licher Bär, 3. Außerdem sehr hübsch.“ „Wie schön! Ich hoffe, ich bin ich!“, sagte der Bär und machte sich auf die Suche nach einer Antwort. Um ihn herum wuchs ein wundersamer Wald. Er lernte verschiedene Arten von Stille kennen: die der Blätter, des Bodens und der Bäume. Am schwersten zu finden war die eigene Stille, bemerkte er.
Der Kompass-Baum zeigte ihm acht Richtungen. In welche sollte er nur gehen? Das Schildkröten-Taxi half ihm und brachte ihn gemächlich geradeaus durch den Wald. Mitten im Irgendwo setzte es ihn ab …
Diese philosophische Geschichte erzählt mit Witz und Wärme von der Suche nach Identität – und von der Freude, sich selbst zu begegnen.
Premiere am 3. Oktober 2026
mit: Michael Amelung (Baum / Pinguin / Salamander), Ben Engelgeer (Baum / Kuh)
- Regie
- Simone Oswald
- Bühne und Kostüme
- Josephine Nachtwei
- Musik
- David Pagan
- Dramaturgie
- Teresa Gburek