Tod eines Handlungsreisenden
von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff und Florian Hopf
Über 30 Jahre lang hat Willy Loman als Handelsvertreter die Städte und Dörfer um New York aufgesucht und ist nun dem Leben eines Handlungsreisenden nicht mehr gewachsen. Der Juniorchef seiner Firma lehnt Lomans Bitte, ihn in einer ande ren Abteilung zu beschäftigen, ab. Er rät ihm, sich eine Weile auszuruhen, was einer Entlassung gleichkommt. All seine Träume von einem ruhigen Alter in bescheidenem Wohlstand sind zerschlagen. Unfassbar für Loman, der sich immer für einen besonders tüchtigen Vertreter gehalten hat. Auch seine beiden Söhne können ihn nicht unterstützen. Sie haben den materiellen Erfolg, der ihnen vom Vater eingeimpft wurde, nie erreicht. Besorgt um die Familie sieht Willy Loman als einzigen Ausweg den Freitod. Durch diesen Selbstmord würde seine Familie eine Versicherungssumme von 20.000 Dollar erhalten und könnte sorgenfrei leben.
Der amerikanische Dramatiker Arthur Miller schrieb die Tragödie in zwei Akten 1949, im selben Jahr gewann es den Pulitzer Preis für Drama und einen Tony Award für das beste Theaterstück. Er erzählt die Geschichte des Protagonisten als ein Kaleidoskop aus seinen Erinnerungen, Träumen und Begegnungen. Es wurde zehn Mal für das Kino adaptiert. 1999 sagte der New Yorker Theaterkritiker John Lahr, dass es mit 11 Millionen verkauften Exemplaren „wahrscheinlich das erfolg reichste moderne Theaterstück ist, das jemals veröffentlicht wurde”.
Premiere am 19. Dezember 2026
- Regie
- David Stöhr
- Bühne und Kostüme
- Sarah Sassen
- Musik
- Lasse Winkler
- Dramaturgie
- Kolja Buhlmann