Sinn und Sinnlichkeit
Uraufführung
Ein Jukebox-Musical nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen
Nach dem Tod ihres Vaters müssen die Dashwood-Schwes tern und ihre Mutter Norland verlassen, da das Anwesen an ihren Halbbruder fällt. Als sie nach Devonshire ziehen, beginnt das Gesellschaftsspiel: beobachten, bewerten, heiraten – oder untergehen. Elinor verliebt sich in Edward Ferrars, verschweigt jedoch ihre Gefühle, als sie von seiner langjährigen, geheimen Verlobung erfährt. Marianne stürzt sich mit wehender Lei denschaft in die Arme des charmanten John Willoughby, bis Gerüchte und eine schmerzhafte Enthüllung ihren Traum zer schlagen. In eleganten Salons wird geflüstert, Vermögen wer den kalkuliert und selbst entfernte Verwandte verteilen plötz lich moralische Maßstäbe. Zwischen heimlichen Verlobungen, finanziellen Abhängigkeiten und dramatischen Krankenbetten zeigt sich: Nicht jede Liebeserklärung ist ehrlich. Nicht jeder Skandal ist sichtbar. Und manchmal ist die größte Stärke, die eigenen Gefühle nicht zu verraten.
Der Hype um Jane Austen ist ungebrochen und erlebt insbesondere durch ihren 250. Geburtstag im Jahr 2025 ein starkes Revival. Die britische Schriftstellerin, die vor über 200 Jahren den modernen Gesellschaftsroman prägte, gilt heute als Popkultur-Phänomen, das vergleichbar mit dem Erfolg der Serie „Bridgerton“ Generationen verbindet. Christian Brey inszenierte bereits in der Spielzeit 2024/25 erfolgreich „Der Hofnarr“. Nun bringt er Austens Gefühlsgewitter mit bekann ten Popsongs als Gesellschaftskomödie über Liebe und Stan desdenken auf die Bühne des Turm Baur.
Premiere am 25. Juni 2027
- Regie
- Christian Brey
- Bühne und Kostüme
- Anette Hachmann
- Musik
- Tobias Hofmann
- Dramaturgie
- Dinah Wiedemann