Sally Kretschmann, geboren 1995 in Bamberg, kommt aus der Musicalpraxis und verbindet in ihrer Regiearbeit Schauspiel mit Bewegung und Tanz. Nach ihrer Musicalausbildung in Nürnberg (Abschluss 2018) studierte sie Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern und schloss das Studium 2024 ab. Während ihres Studiums entstanden Inszenierungen von „Richard der Drittgeborene“ nach Shakespeare, „The Lover“ von Harold Pinter und „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth. Als Regieassistentin arbeitete sie unter anderen mit Gustav Rueb, Christoph Mehler und Nurkan Erpulat und hospitierte bei Sebastian Ritschel. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einem interdisziplinären Zugriff, in dem Körper, Rhythmus und Sprache gleichermaßen zum erzählerischen Material werden. Mit „Das Abschiedsdinner“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière gibt sie in der Spielzeit 2026/27 ihr Regiedebüt am Stadttheater Ingolstadt.