Das Geisterhaus
von Isabel Allende
in einer Bühnenfassung von Deborah Raulin
Alba ist das Kind einer verbotenen Liebe, mit der ihre Mutter Schande über die Familie Trueba gebracht hat. Um ihre wahre persönliche Geschichte zu ergründen, betrachtet sie ihre eigene Familie genauer und entdeckt drei außergewöhnliche Frauen: ihre leidenschaftliche Mutter Blanca, ihre hellsichtige Großmutter Clara und ihre übernatürlich schöne Großtante Rosa. Sie erfährt über Claras Kindheit, den Heiratsantrag von Esteban Trueba an die schöne Rosa, Rosas Tod und warum Clara nach Rosas Tod neun Jahre lang schwieg. Albas Geschichte erzählt von mehreren Frauengenerationen und verbindet persönliche Schicksale mit politischen Ereignissen in Chile.
Die Autorin Isabel Allende setzte sich für politisch Ver folgte in ihrer Heimat ein und ging deshalb ins venezolanische Exil, dort schrieb sie ihren ersten Roman: „Das Geisterhaus“. Er wurde 1982 in Barcelona veröffentlicht. Mit diesem mit reißenden Generationenepos erreichte sie auf einen Schlag ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt und wurde so zur meistgelesenen spanischsprachigen Autorin.
Ebru Tartıcı Borchers arbeitet als Regisseurin (u. a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater Mainz und Stadttheater Gießen), Schauspielerin und Übersetzerin deutschsprachiger Theaterstücke ins Türkische in Deutschland, Österreich und der Türkei. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie Hausregisseurin am Oldenburgischen Staatstheater.
Premiere am 8. Mai 2027
- Regie
- Ebru Tartıcı Borchers
- Bühne und Kostüme
- Sam Beklik
- Video
- Christian Borchers
- Musik
- Veit Vergara