Nachtdienst: Die Gretchenfrage nach der Gräte

Schauspiel von Anton Potche

Lesung, eingerichtet und betreut von Matthias Grätz

Im ersten Nachtdienst der neuen Spielzeit stellen wir ein Stück von Anton Potche vor, das schon relativ lange in der Schublade liegt. Ähnlichkeiten mit Personen der Realität sind natürlich rein zufällig. Es führt uns in die Automobilindustrie und wurde von einem geschrieben, der dort selbst gearbeitet hat. Seinen Alltag bewältigte er durch dramatische Verarbeitung. Er hat einfach aufgeschrieben, was er erlebte. Doch der Verlag schickte es mit der Bemerkung zurück, dass die Zeit der absurden Dramatik vorbei sei. Und für Außenstehende wirkt es doch schon sehr lächerlich, was der Betroffene als sehr schmerzlich und wehmütig wahrgenommen hat. Das Stück, so der Autor, versteht sich nur als eine der vielen Fragen nach dem Sinn unsinniger Verhaltens- und Vorgehensweisen im gelebten Arbeitsalltag einiger Opfer der uneingeschränkten Hetze nach immer höheren Gewinnmargen der Industrie... DER AUTOR IST AN DIESEM ABEND ANWESEND.
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Foyer/Großes Haus