Die Bibel: Die ganze Heilige Schrift (leicht gekürzt)

Comedy von Adam Long/Martin Reed/Austin Tichenor

Wegen der großen Nachfrage: Am 12. Februar kommt "Die Bibel" ins Große Haus! Beginn: 19.30 Uhr. Für diese Vorstellung gibt es noch Karten! Mehrstündige Monumentalfilme wurden schon über den Zweiteiler aus dem Nahen Osten gedreht, mit oscarpreisgekrönten Spezialeffekten und spektakulären Massenszenen unter Mitwirkung von nicht weniger als 12.000 Statisten. Ist es da denkbar, die gesamte Heilige Schrift - allein das Alte Testament umfasst immerhin 39 Bücher - in kleinster Besetzung mit minimalem Zeitaufwand in Szene zu setzen? Drei Männer machen's möglich. Es ist ihnen gelungen, das Kultbuch des Abendlandes auf die Bühne zu wuchten und so aufs Essentielle zu reduzieren, dass der eigentliche Sinn des Wortes Gottes sichtbar wird. Nichts fehlt: weder der Turmbau zu Babel noch die Top Ten der abgelehnten Gebote oder die Auferstehung mit Osterhasen. Bleibt abschließend nur die Frage: Wurde auch die Arche Noah genügend berücksichtigt?... Die "Reduced Shakespeare Company" (Adam Long, Reed Martin und Austin Tichenor) aus Kalifornien/USA ist eine der berühmtesten Comedy-Truppen weltweit. Sie wurde 1981 von Daniel Singer gegründet und war bald bekannt für ihre witzigen, schnellen und körperlich äußerst anstrengenden Produktionen. Nach dem großen Erfolg mit dem gekürzten Shakespeare ("Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)", 1987), der inzwischen an über 30 deutschsprachigen Bühnen nachgespielt wird, wandte sich die Truppe zunächst der amerikanischen Geschichte und dann der Bibel zu. Die "leicht gekürzte Heilige Schrift" wurde 1995 erarbeitet. Die Uraufführung fand im August 1997 in London statt – dort läuft das Werk bis heute mit größtem Erfolg. In Deutschland war das Stück erstmals im September 1999 an der Vaganten-Bühne Berlin zu sehen. „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ wurden 2000/2001 ebenfalls erfolgreich im Studio im Herzogskasten gezeigt.
Regie: 
Murat Yeginer
Bühne: 
Stefan A. Schulz
Kostüme: 
Stefan A. Schulz
Premiere am ,
Studio im Herzogskasten
Kulturkanal – 26.09.2003
Einfallsreicher Klamauk
"Die drei Ingolstädter Schauspieler machen sich nicht zu ausgeflippten Comedy-Deppen, die immer noch einen blöderen Gag und eine peinlichere Klamauknummer draufsetzen, sondern sie bleiben diszipliniert bei ihren ganz persönlichen komödiantischen Fähigkeiten, unterstützt durch eine animierende Spielfreude. (...) Sein Busen und Po und auch die Speckfalten der unattraktiven Schwester bestehen aus Luftballons, die Boxermaske oder die Kriegerhelme aus Spankörbchen, altmodische Unterhemden und Unterhosen oder ein wadenlanges simples weißes Trikot lassen sich zu allenm möglichen archaischen Outfits verändern. Der Einfallsreichtum des Ausstatters Stefan A. Schulz, mit einfachen Mitteln, die den Improvisationscharakter unterstreichen, witzige Wirkungen jenseits von albernen Klischees zu erzeugen, trägt ganz erheblich zum Vergnügen dieses Abends bei."
Mittelbayerische Zeitung – 02.10.2003
Angriff auf die Lachmuskeln
"Mit Gesang, Tanz und abstrusen Gags ist das Stück ein temporeicher Angriff auf die Lachmuskeln. Hier bleibt garantiert niemand ruhig auf seinem Stuhl sitzen!"