Kannst Du pfeifen, Johanna?

Kinderstück frei nach Ulf Stark

Für die Bühne bearbeitet von Frauke Jacobi, Nils Dreschke, Lars Frank

Die Geschichte beginnt auf einem ganz normalen Spielplatz. Jeden Tag treffen sich auf dem Spielplatz die beiden Freunde Berra und Ulf. Jeden Tag muss sich Berra von Ulf anhören, er habe einen Mädchennamen. Sonst verstehen sich die zwei Jungen prima. Doch heute hat Ulf nicht viel Zeit. Sein Opa hat Geburtstag, da gibt es eine prima Feier mit Kuchen, Keksen und Cola. Außerdem schenkt Opa Ulf an solchen Tagen immer fünf Mark. Berra wird ganz traurig. Er hat keinen Opa, der Weltmeister im Angeln ist und in der Nacht fette Schweinshaxe ohne Ketchup isst, er hat gar keinen Opa. Doch Ulf hätte schon eine Idee, um Abhilfe zu schaffen. Im Altenheim, da gibt es Opas genug, man muss nur Mut haben und sich trauen. Berra nimmt die Wette an. Er geht ins Heim, sonst darf Ulf ihn „Schisser“ nennen. Gesagt, getan. Vor Ort hat der Mut schon etwas nachgelassen. Und überhaupt, welche Tür soll man nehmen? Und dann ist da noch Krankenschwester Thora. Vor ihr flüchtet Berra ins Zimmer des alten Nils. Doch der will allein bleiben und hält den Jungen für einen Einbrecher. Erst langsam wird sein Herz erweicht und ein richtiger Opa aus ihm. Sogar das Pfeifen bringt er Berra bei. Gerade will er es dem Alten vorführen, da ist der plötzlich weg. In der letzten Spielzeit haben wir mit „Spatz Fritz“ Kindergärten und Grundschulen erstmalig ein Stück angeboten, das vor Ort gespielt wurde. Der Zuspruch war enorm. KANNST DU PFEIFEN, JOHANNA? möchten wir wieder in Kindergärten und Schulen spielen. Es ist die Dramatisierung eines bekannten Kinderbuches und zeigt eine ungewöhnliche Freundschaft, die Toleranz und Lernbereitschaft bei jung und alt fordert. Es ist auch ein Stück für die ganze Familie. Premiere ist am 22. Januar 2003.
Bühne: 
Julia Baus
Kostüme: 
Julia Baus
Regie: 
Ines Schachtschabel-Langer
Premiere am ,
Kleines Haus
Augsburger Allgemeine – 24.01.2003
Selbstverständlich
"Eine selten feine, zärtliche, im rechten Moment durchaus kraftvolle Geschichte ... Das Spiel mit den Puppen erleichtert den Umgang mit dem gar nicht so leichten Thema (Sterben), das Ines Schachtschabel-Langer so einfach funktionierend wie hellhörig-aufmerksam inszeniert hat. So wird dieses selten alterslose Stück zur selbstverständlichsten Sache des Lebens."