NASS (mobil)

Theater, Tanz, Konzert in Wiese und Wasser

Vier Gestalten - vielleicht eine Band - betreten die Wiese im Freien. Hier sind verschiedene Rasensprenger aufgebaut, sowie eine Soundstation. Lustvoll beginnen die Darsteller*innen mit Bewegungen, den Rasensprengern und Sound zu experimentieren.

Das Publikum ist dazu eingeladen, dieser Reise beizuwohnen und wird am Ende auch Teil davon. NASS vermittelt Spaß an Bewegung und zeigt Bewegung als Ausdrucks- und Erzählform. Es basiert auf der uns alle innewohnenden kindlichen Neugier, Dinge zu entdecken, auszuprobieren und zu interagieren. Kleine Situationen, Dialoge, Choreografien, Momente und Bilder entstehen. Diese reichen von dynamischen Bewegungen auf großer Fläche, in denen auch mit Entfernungen gespielt wird, hin zu zarten Momenten. Gefühlszustände werden ausgelotet: Lebensfreude, Tränen des Kummers oder Tränen der Freude, es geht um Unterdrücken und Herausplatzen, um wilde Wirbel, Sprünge und Berauschung. Um »überwältigt werden« oder »ausgeliefert sein«, um das »im Fluss sein« und ums »Zerfließen«. Zwischen den Darsteller*innen entstehen Konflikte, sie machen sich nass oder nehmen dem anderen Wasser weg. Auf einmal steht die Frage im Raum, wem das Wasser gehört und ob man dafür bezahlen muss? Und so streift NASS behutsam das Prinzip »Besitz« und Themen wie »Wasser als Konsumgut «. Am Ende des Stückes sind die Kinder im Publikum selbst eingeladen, sich mit auf die Spielfläche zu begeben und durch das Wasser zu tollen. Achtung: das wird ein nasser Spaß!

Regie/Choreografie: 
Paula Gendrisch
Technische Ausstattung: 
Hermann Blenk, Mirko Prohaska
Ausstattung: 
Nele Matthies
Komposition und Livemusik: 
Bernhard Hollinger
Dramaturgie: 
Teresa Gburek
Theatervermittlung: 
Magdalena Rozniakowska
Theater mobil
Dauer: 40 Minuten