Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Wintermärchen / Ab 6 Jahren

Bühnenfassung von Henner Kallmeyer

nach dem gleichnamigen tschechisch-deutschen Märchenfilm von Václav Vorlíček und František Pavlíček

Sprechtheater mit Musik

Nach dem Tod ihrer Eltern ist Aschenbrödel zu einem entbehrungsreichen Leben als Dienstmagd auf dem Gutshof ihrer bösen Stiefmutter verurteilt. Während ihre Stiefschwester von der Mutter eindeutig bevorzugt wird, bleiben Aschenbrödel lediglich die Eule Rosalie und das ihr vom Vater vererbte Pferd als Freunde. Nicht bereit, sich von den Schikanen ihrer Stiefmutter den Lebensmut nehmen zu lassen, trotzt sie diesen mutig und stolz. Sie lernt selbstständig zu werden, fügt sich nicht ihrem Schicksal als unterdrückte Frau und folgt ihrer Lebensvision. Als der Prinz nun bald verheiratet werden soll, wird zur Brautsuche ein großer Ball im Schloss veranstaltet. Aschenbrödels Stiefschwester hofft darauf, den Prinzen für sich zu gewinnen und wird dafür mit den besten Kleidern ausgestattet. Doch Aschenbrödel gelingt es, mit Hilfe der Tauben und der Zauberkräfte von drei Haselnüssen das ihr zugeschriebene Schicksal kurzerhand umzudrehen: Im Wald beeindruckt sie den Prinzen zunächst mit ihren Jagdkünsten, um dann als schöne Unbekannte auf dem königlichen Ball ganz und gar sein Herz zu erobern.

Regisseur Marcelo Diaz sagt über die Geschichte: »In diesem Stück erleben wir zwei junge Menschen, die ihren Träume verfolgen und gegen die Bestimmung der Eltern rebellieren.«

 

Hier finden Sie das Programmheft.

 

Regie: 
Marcelo Diaz
Ausstattung: 
Susanne Füller
Komposition: 
Martin Zels
Arrangements und Einstudierung: 
Jürgen Heimüller
Choreografie: 
David Williams
Piano: 
Margit Sonnauer, Benedikt Streicher
Vocal Coaching: 
Olivia Wendt
Dramaturgie: 
Teresa Gburek
Bühnenbildassistenz: 
Manuela Weilguni
Kostümbildassistenz: 
Lilian Tschischkale, Milena Keller, Teresa Schelbert
Theatervermittlung: 
Bernadette Wildegger
Premiere am ,
Großes Haus
Dauer: 70 Minuten
v.l.n.r.: Matthias Zajgier, Patrick Schlegel, Renate Knollmann, Statisterie, Sarah Schulze-Tenberge, Ralf Lichtenberg, Karolina Nägele / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Matthias Zajgier, Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Sarah Schulze-Tenberge, Karolina Nägele, Ralf Lichtenberg, Renate Knollmann / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Patrick Schlegel, Ralf Lichtenberg / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Sarah Schulze-Tenberge, Patrick Schlegel / © Jochen Klenk Patrick Schlegel, Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Sarah Schulze-Tenberge, Karolina Nägele / © Jochen Klenk Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Karolina Nägele, Renate Knollmann / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Patrick Schlegel, Statisterie, Ralf Lichtenberg, Karolina Nägele, Renate Knollmann / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Statisterie, Patrick Schlegel, Ralf Lichtenberg, Karolina Nägele, Renate Knollmann / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Patrick Schlegel, Sarah Schulze-Tenberge / © Jochen Klenk vorne: Sarah Schulze-Tenberge, Patrick Schlegel hinten: Statisterie, Ralf Lichtenberg, Renate Knollmann / © Jochen Klenk vorne: Patrick Schlegel hinten: Statisterie, Ralf Lichtenberg, Karolina Nägele / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Renate Knollmann, Patrick Schlegel, Matthias Zajgier, Karolina Nägele / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Patrick Schlegel, Karolina Nägele / © Jochen Klenk v.l.n.r.: Renate Knollmann, Patrick Schlegel / © Jochen Klenk vorne: Sarah Schulze-Tenberge, Patrick Schlegel hinten: Statisterie / © Jochen Klenk vorne: Sarah Schulze-Tenberge, Patrick Schlegel hinten: Renate Knollmann, Statisterie, Karolina Nägele / © Jochen Klenk
Donaukurier – 22.11.2021
»Ende gut, alles gut!«
»Am Samstagnachmittag hatte das Stück nun unter der Regie von Marcelo Diaz im Großen Haus Premiere. Und man sah ein hinreißendes, farbenprächtiges Märchen, das nicht nur dem jungen und erwachsenen Publikum großen Spaß machte, sondern vermutlich auch den Schauspielern. [...] Am Ende kriegt Aschenbrödel natürlich den Prinzen. Aber weil ja dann doch irgendwie alles in der Familie bleibt, ist auch die böse Stiefmutter zufrieden. Ende gut, alles gut! Dafür gibt es nach 70 Minuten großen Jubel.«
Neuburger Rundschau – 22.11.2021
»Die Botschaft ist seit den Gebrüdern Grimm dieselbe geblieben«

»Denn das Aschenbrödel, das jetzt am Ingolstädter Stadttheater unter der Regie von Marcelo Diaz umjubelte Premiere feierte, hat - bis auf den unsterblichen Plot - so gar nichts zu tun mit seinem filmischen Vorbild. Und dass es ankommt beim sehr jungen und erfahrungsgemäß kritischen und unbestechlichen Publikum des traditionellen Wintermärchens, dürfte am ehesten die Eltern in Begleitung ihrer Kinder verwundern, die wahrscheinlich ein sentimentales Wiedersehen mit der bekannten Filmästhetik erwartet haben. [...] Die Botschaft ist seit den Gebrüdern Grimm dieselbe geblieben: Mit etwas Glück, den richtigen Freunden und Mut zur rechten Zeit nimmt das Leben manchmal unverhoffte Wendungen. Und wenn wir Kind geblieben sind, dann gilt das auch noch heute.«

Kulturkanal Ingolstadt – 22.11.2021
»Wunderbar klare, reduzierte und heitere Erzählweise«

»Der auch an japanischen und russischen Theatertraditionen geschulte und aus Argentinien stammende Regisseur Marcelo Diaz hat eine wunderbar klare, reduzierte und heitere Erzählweise für die diesjährige Kindertheaterproduktion ›Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‹ gefunden, in der sich die Figuren virtuos mit herrlich differenzierter Spiellust entfalten können. [...] Diese Aufführung lebt ganz wesentlich von diesen lebendigen Figuren, die so viel mehr und heutiger sind als verstaubte Märchen-Stereotypen - und dem fröhlich-bunten Grundton dieser Inszenierung.«