v.l.n.r.: Paula Gendrisch, Benjamin Dami, Seung Hwan Lee, Martijn Weber, Yeseul Song / © Ludwig Olah

Der Futurologische Kongress: Frank Stein und Family (UA)

(K)ein Science-Fiction Tanztheater

Ko-Produktion von SETanztheater Nürnberg und dem Jungen Theater Ingolstadt • ab 10 Jahren

Stell Dir vor: Ein Wohnzimmer, eine Familie mit Kind und Kegel und der Wunsch wie Doktor Frankenstein ein menschenähnliches Wesen zu schaffen. Es ist äußerlich nicht wesentlich von einem Jungen oder einer jungen Frau zu unterscheiden. Es ist ein Roboter. Ein Androide. Ein Freund? Ein Übermensch? Ein Monster? Was wird passieren? 

Unter dem Motto »fremdKörper« experimentieren das SETanztheater Nürnberg und das Stadttheater Ingolstadt nun schon im zweiten Jahr mit einer eigenen Tanztheatersparte. In »Frank Stein und Family« stehen 2 Schauspieler des Jungen Theaters und 3 Tänzer gemeinsam auf der Bühne, führen das junge Publikum nicht nur an die Sprache des Tanzes heran, sondern konfron­tieren sie auch mit dem Thema »Künstliche Intelligenz«, das zunehmend an Brisanz gewinnt.

Das SETanztheater und das Stadttheater Ingolstadt sind Kooperationspartner im Rahmen des »Doppelpass«-Projektes, welches von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Im Vorfeld finden zur Recherche Workshops in verschiedenen Schulklassen statt.

Regie - Choreografie: 
Sebastian Eilers
Bühne: 
Christine Knoll
Kostüme: 
Verena von Zerboni
Video: 
Esteban Nuñez
Musik: 
Klaus Sebastian Klose
Dramaturgie: 
Julia Mayr
Dramaturgie/Theatervermittlung: 
Teresa Gburek
Künstlerisch-technische Produktionsleitung: 
Manuela Weilguni
Premiere am ,
Werkstatt/Junges Theater
Dauer: 55 Minuten
v.l.n.r.: Martijn Weber, Yeseul Song, Seung Hwan Lee / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Martijn Weber, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Paula Gendrisch, Yeseul Song, Martijn Weber / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Paula Gendrisch, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Yeseul Song, Paula Gendrisch, Seung Hwan Lee / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Paula Gendrisch, Seung Hwan Lee / © Ludwig Olah Yeseul Song / © Ludwig Olah Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Yeseul Song, Seung Hwan Lee / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Martijn Weber, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Martijn Weber, Benjamin Dami, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Yeseul Song, Martijn Weber / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Paula Gendrisch, Benjamin Dami, Seung Hwan Lee, Martijn Weber, Yeseul Song / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Yeseul Song / © Ludwig Olah Martijn Weber / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Seung Hwan Lee, Benjamin Dami, Martijn Weber, Paula Gendrisch, Yeseul Song / © Ludwig Olah Martijn Weber / © Ludwig Olah v.l.n.r.: Martijn Weber, Paula Gendrisch, Benjamin Dami, Seung Hwan Lee, Yeseul Song / © Ludwig Olah
Donaukurier – 06.11.2017
»ausdrucksstark, dynamisch, energiegeladen«

»Mit Witz und Power« beschäftigt sich Sebastian Eilers in seinem Tanztheater »Frank Stein und Family« mit den Themen Roboter und künstliche Intelligenz, »und das äußerst vielversprechend«, urteilt der Donaukurier. Aber der Regisseur »erzählt [...] keine Science-Fiction Geschichte, sondern eine aus der Gegenwart«. Und er »setzt sie klug, konzentriert und komisch auf der Bühne um«. Weiter heißt es: »Kraftvoll ist dieser Tanz, ausdrucksstark, dynamisch, energiegeladen. Im furiosen Spiel mit Rhythmus und Form erzählt sich zwischen Breakdance und Spitzentanz viel mehr, als die Bilder zeigen«. »[W]irklich ein Erlebnis« nennt der Donaukurier das »Miteinander von Schauspielern und Tänzern«. Das Fazit: »Hier ist alles gut gedacht und gut gemacht – von Verena von Zerbonis hinreißenden Halb-Halb-Kostümen […] über die darstellerischen, tänzerischen Leistungen und die Bildästhetik bis zur finalen Pointe. Es gibt viel zu sehen, viel zu lachen, viel zu denken. Und am Schluss viel Applaus!«

Augsburger Allgemeine – 07.11.2017
»reichlich Beifall«

Als »ästhetisch ansprechend« bezeichnet die »Neuburger Rundschau« die Uraufführung von »Frank Stein und Family«. Sebastian Eilers hat »die Geschichte in lockerer Anlehnung an den Frankenstein-Mythos konzipiert und den Reigen mit den Robotern höchst artifiziell choreographiert«. Das Tanztheater, das »durchgehend ohne Worte« beeindruckt, soll »dazu anregen, den Gebrauch digitaler Technologien zu reflektieren«. Lob für die Darsteller: »Die Körpersprache nicht nur der gelernten Tänzer aus Nürnberg Seung Hwan Lee, Yeseul Song und Martijn Weber, sondern auch der Ingolstädter Schauspieler Paula Gendrisch und Benjamin Dami ist vorzüglich«. Außerdem wird das »raffiniert[e]« Bühnenbild von Christine Knoll anerkennend erwähnt. Dafür erntet »das tänzerische Kunststück […] nach der Premiere reichlich Beifall«.

Kulturkanal – 06.11.2017
»wunderbares Argument für Tanztheater«

Sebastian Eilers hat »in einer verständlichen Tanztheatersprache, durchaus mit Witz und Augenzwinkern« die Geschichte über Künstliche Intelligenz und Digitalisierung »anschaulich, unterhaltsam und dennoch tiefsinnig folgenreich erzählt«. Seung Hwan Lee und Yeseul Song »agieren hinreißend roboterhaft mit verlorenem Blick« auf der Bühne, Martijn Weber zeigt ein »sehr natürliche[s] Bewegungsrepertoire bis zur Akrobatik«. Schauspieler Paula Gendrisch und Benjamin Dami »fügen sich […] in die Choreographie ein«. Anerkennend erwähnt Isabella Kreim Klaus Sebastian Kloses »extra komponierte[…] elektronische[…] Musik«, den »raffinierten Irrgarten« im Bühnenbild von Ausstatterin Christine Knoll und die Videoprojektionen mit »witzige[n] Verständnishilfen« von Estaban Nuñez. Abschließend befindet der Kulturkanal: »So kann die Anregung zum Nachdenken ohne platte pädagogische Warnung vor den Gefahren der Cyberwelt richtig Spaß machen! Begeisterter Applaus«.