Der Futurologische Kongress

Projekt Nº1

Wolfgang Deichsel • Frankenstein

Downtown. Wir gehen raus, in eine Kathedrale der Technik, eine Werkhalle. Hier tagt der Kongress. Einlass jederzeit. Die Module des Programmes setzen sich ständig neu zusammen, ein Kaleidoskop der zukünftigen Möglichkeiten. Moderne Zeiten, das Zeitalter des Menschen als Schöpfer. Unsere Geschöpfe sind intelligenter und langlebiger als wir selbst. Sollte sich der Mensch nach wie vor als Krone der Schöpfung betrachten. Warum? Frankenstein bekommt eine neue Bedeutung, KI oder künstliche Intelligenz. Von allen Seiten versucht der Kongress dieses Thema einzukreisen und das Nichtdenkbare zu verstehen. Tanz, Video, Vorträge, Lesungen, Performance, Diskussionen. Die verschiedenen Beiträge verzahnen sich ständig neu, verlinken sich. Und produzieren somit ständig neuen Sinn. Eine Werkstatt.

2017/18 begeben sich das Stadttheater Ingolstadt, das SETanztheater, die Technische Hochschule und die Audi AG in „Der futurologische Kongress“ auf eine progressive Suche nach künstlicher Intelligenz. Technologische Entwicklung reicht heutzutage an biologische Evolution heran. Gemeinsam mit Audi ArtExperience möchte das Stadttheater einen kreativen, schöpferischen Blick auf die Fortschritte in der Technologischen Forschung und eine mögliche Zukunft werfen. Mit (Tanz-) Performances, Diskussionen und Vorträgen, szenischen Lesungen und musikalischen Intermezzi wird der Frage nachgegangen, inwieweit künstliche Intelligenz bereits heute unser Leben bestimmt und ob und wo die Chancen für die Zukunft liegen. Letztendlich steht die Frage zur Debatte, ob der „Homo sapiens“ durch den „Homo Deus“ abgelöst wird.

Regie - Choreografie: 
Donald Berkenhoff
Künstlerisch-technische Produktionsleitung: 
Manuela Weilguni
Theatervermittlung: 
Somayeh Farzaneh