Zurück zum Stück

Irgendwo, Irgendwann (UA) - Pressestimmen

Donaukurier, Anja Witzke – 20.02.2017
»Umjubelte Uraufführung«

Am Freitagabend feierte Tobias Hofmanns Uraufführung ›Irgendwo, Irgendwann‹ Premiere im Großen Haus, die »immer wieder mit Szenenapplaus bedacht und am Ende mit großem Applaus gefeiert wurde.«, wie der Donaukurier anerkennend berichtet. »Ausstatterin Katrin Busching und alle Gewerke des Hauses haben ganz Arbeit geleistet.« heißt es weiter. »Das ist mit Witz und Liebe zum Detail gemacht und großartig musiziert (Tobias Hofmann und seine achtköpfige Band)« Begeistert berichtet der Donaukurier ein weiteres Mal über die »fantastische Sangeskunst [des] Ingolstädter Schauspielensembles: Olivia Wendt als Barbesitzerin Dolores, die das nostalgische Traumspiel mit einem Handgriff in Gang setzt. Richard Putzinger als unglücklich-schüchterner Kleiner-Mann-was-nun. Den mehrstimmigen Schöngesang von Peter Reisser, Ralf Lichtenberg und Jan Gebauer kennt man schon aus Tobias Hofmanns Vorgänger ›Abends, wenn die Lichter glühn‹. Dazu Renate Knollmann und Manuela Brugger, die im Duett meisterhaft dagegen halten. Ein Wiedersehen gibt es mit Antje Rietz (…) die als ungezähmtes Energiebündel Anneliese glänzt. Der Donaukurier kommt zu dem Schluss: »›Irgendwo, Irgendwann‹ ist ein charmanter und höchst unterhaltsamer Abend mit Ohrwurm- und Gute-Laune-Garantie. «

Neuburger Rundschau, Friedrich Kraft – 20.02.2017
»begeisterte[r] Applaus«

Die Augsburger Allgemeine lobt die Uraufführung von »Irgendwo, Irgendwann« – »Wieder einmal sorgt Tobias Hofmann [Musikalischer Leiter des Stadttheaters] für einen Publikumshit«. Annerkennung findet die »illustre Ausstattung: Katrin Busching[s]« und der Schlagerabend an sich: »Die Abfolge der (…) herrlich[en] (…) Gesänge aus den fünfziger und sechziger Jahren (…) wird nach Tobias Hofmanns schon früher erprobten Regiekonzept eingebettet in witzige Miniatureszenen im Stil schräger Klamotten. Dass dies alles mit Charme und ironischer Distanz gelingt, macht die Qualität der Produktion aus.« Besonderes Lob geht an das Ensemble der Liebesgeschichte zu Zeiten des Wirtschaftswunders, welches »durch Gesangkunst und Spielfreude besticht. »Allen voran Antje Rietz (…)« die mit »ihrer berückenden Singstimme, aber auch darstellerisch, der Star des Abends [ist]. Vorzüglich an ihrer Seite agiert Richard Putzinger als begnadeter Komiker, Bewährte Kräfte in den weiteren tragenden Rollen: Renate Knollmann, Jan Gebauer, Manuela Brugger, Peter Reisser, Ralf Lichtenberg« unterstützt wurden die SchauspielerInnen in ihrem Spiel von der »exzellenten Schlagerkapelle aus dem Orchestergraben!« – »Das Premierenpublikum feierte den zweistündigen Ulk mit begeistertem Applaus.«

Isabella Kreim, Kulturkanal – 22.02.2017
»Mit Geschmack und Fingerpitzengefühl«

Begeistert berichtet der Kulturkanal über diese Uraufführung, bei der »der Musikalische Leiter des Stadttheaters Ingolstadt und Regisseur Tobias Hofmann nun seine Lust an den musikalischen Schätzen und Kuriositäten der Vergangenheit mit >Irgendwo, irgendwann<, dem deutschen Schlagergut  der 50er Jahre gewidmet« hat. »Mit einem hinreißend gut gelaunt und wieder hervorragend singenden Ensemble schafft [er es], den Spaß an diesen Songs mit einem liebevollen Augenzwinkern zu garnieren. (…) Was den Abend trägt und zusammenhält: Ohne ein einziges gesprochenes Wort wird von einer Liebe erzählt, die am Ende zerbricht.« Es »begegnen sich auch der schüchterne, verklemmte, linkische  Mann von Richard Putzinger und das Mauerblümchen, kurzsichtig und mit Zahnspange, später eine schicke Hausfrau wie aus den Modeillustrierten, wunderbar dargestellt und gesungen von Antje Rietz«. »Diese von [ihnen] so liebevoll gespielte, rührende, komische, tragikomische Liebesgeschichte macht aus dem nostalgischen Evergreen-Potpourri einen Theaterabend, der (…) lustig ist und sogar (…) zu Herzen gehen kann. (…)Spaß machen natürlich auch all die Requisiten,  Kostüme und Frisuren  der Zeit. [Ausstattung: Katrin Busching] (…)Witz statt Blödelei, Charme statt Schnulze, Ironie statt Kitsch.«
Der Kulturkanal kommt zu dem Schluss: »Als Regisseur wie als Musikalischer Leiter surft Tobias Hofmann mit Geschmack und Fingerspitzengefühl durch die Gefühlswelten der 50er. Und er hat aus allen im Ensemble herrliche Nummern herausgekitzelt. Hofmann blufft nicht mit billigen Effekten [und] vermittelt (...) viel Spaß an der Sache. Und so gibt es einen Riesenapplaus für diesen Schlagerabend >Irgendwo, Irgendwann<.«

Landshuter Zeitung/ Straubinger Tagblatt – 21.02.2017
»ausgiebig verzückt«

Begeistert berichtet Christian Muggenthaler von Tobias Hofmanns Schlagerabend »Irgendwo, Irgendwann« (UA), der »eine Reise zurück in die 50er und 60er Jahre [ist], die so ausgiebig verzückt wie mutmaßlich der erste Bohnenkaffee nach Jahren von sumpfigem Surrogat-Extrakt.« Es ist »Eine Entdeckungsreise. Hofmann spannt gut Bekanntes und seltene Fundstücke aus den Genres Schlager und Chanson zusammen, um auf der Bühne eine Geschichte über eine >Liebe in den Wirtschaftswunderjahren< zu erzählen. (…) [Z]wischen der Musik gibt’s Pantomime, was im Aufeinanderprall zwischen Laut und Leise seinen ganz eigenen Reiz ergibt. Dafür kann Hofmann (…) auf all die Pracht und Herrlichkeit zurückgreifen, die das Haus und Ausstatterin Katrin Busching ihm bieten. Allein das ist eine Wucht.«

Über die Leistungen der Schauspieler schreibt er: »Olivia Wendt ist eine Dolores mit der empathischen Güte der professionellen Gastgeberin und der starken Sangeskraft der Chefin; ihr obliegt es, in einem erstaunlich melancholischen Schluss davon zu künden, dass schon alles nicht so schlimm kommen werde. Das Liebespaar Anneliese und Egon Peter wird verkörpert von Antje Rietz und Richard Putzinger; Rietz kann darstellerisch und gesanglich alles vom verknallten Gör bis zur verletzten Frau, Putzinger entfaltet seinen wunderbaren Charme als Ingolstädter Womanizer vom Dienst. Ein Ensemble von 14 Sängern und Darstellern und neun Musikern garantiert alle Mannigfaltigkeit, die die Nummernshow rund um Liebe, Theke und Babysitter Boogie braucht.«