Frau Holle (UA) / © Paul Voigt

Frau Holle (UA)

Eine Uraufführung von Martin Baltscheit • Auftragsarbeit des Stadttheaters Ingolstadt

nach dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm • ab 6 Jahren

Da, wo Bäume sprechen können und das Brot im Ofen ruft, auf dass es nicht verbrenne. Dort wo Wind und Sturm mit einem riesigen Fächer gemacht werden – die Sonne scheint, wenn man in eine Tüte lacht und es beim Aufschütteln der Betten schneit – da ist das Reich der Frau Holle. In dieses Wunderland verschlägt es die freundliche und fleißige Marie, nach einem Sprung in den Brunnen, aus dem sie etwas für ihre Stiefmutter herausholen sollte. Alles ist so anders, als Zuhause, wo sie für ihre verwöhnte Stiefschwester jede Arbeit machen musste, ohne je ein Wort des Dankes zu hören.
Martin Baltscheit erzählt das bekannte Grimmmärchen über das ungleiche Geschwisterpaar, Marie und Marie, für das Stadttheater Ingolstadt, neu.

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Regie: 
Anna-Lena Henkel
Ausstattung: 
Herbert Buckmiller
Musikalische Leitung/ Komposition/ Musikalische Einstudierung: 
Walter Kiesbauer
Dramaturgie: 
Paul Voigt
Premiere am ,
Großes Haus
Dauer: 50 Minuten
Anja Witzke, Donaukurier – 14.11.2016
»Ein zauberhaftes Wintermärchen«

Begeistert berichtet der Donaukurier von der Uraufführung von Frau Holle, bei dem das Stadttheater »eine kluge Entscheidung« getroffen hat den Kinderbuchautoren Martin Baltscheit »diesen Märchenstoff anzuvertrauen«. »In den Händen der Regisseurin Anna-Lena Henkel wird daraus jedenfalls ein zauberhaftes Wintermärchen, verspielt, frech, poetisch, witzig und so federleicht wie die Daunen, die hier in riesigen Mengen aus den Wolken schneien und die Kinder staunen lassen.« Als »Gesamtkunstwerk« gelobt, überzeugen auch »Herbert Buckmillers bildstarke, scherenschnittartige Bühne und seine Bilderbuchkostüme« als auch »Walter Kiesbauers zarte, luftige Musik«. Auch das »überzeugende Spiel des Schauspielquartetts, das die altbekannten Märchenfiguren (…) neu (…) erfinde[t]« wird gewürdigt. »Nach einer knappen Stunde fällt der Applaus so begeistert aus, dass die Schauspieler eine musikalische Zugabe geben müssen.« (...) »Die Inszenierung (…) besticht über 60 Minuten durch Kurzweile, Einfallsreichtum und Witz.«

Friedrich Kraft, Augsburger Allgemeine
»Exzellente Darsteller«

Das diesjährige Weihnachtsmärchen des Stadttheaters wurde bei seiner »(…) Premiere im voll besetzten Großen Haus (…) von Jung und Alt bejubelt.« schreibt die Neuburger Rundschau anerkennend. Friedrich Kraft lobt »Die Inszenierung (…) von Anna-Lena Henkel in der pittoresken Ausstattung von Herbert Buckmiller mit gefälligen musikalischen Einlagen von Walter Kiesbauer [die Inszenierung] besticht über 60 Minuten durch Kurzweile, Einfallsreichtum und Witz.« Zudem stehen »Exzellente Darsteller (…) zur Verfügung.« Nina-Mercedés Rühl (Goldmarie) und Stefanie Steffen (Pechmarie) agieren putzmunter und kunstvoll. Benjamin Dami amüsiert als Hahn (…) und in skurrilen Nebenrollen (…). Jördis Johannson imponiert matronenhaft als Mutter und Frau Holle.«

Isabella Kreim – Kulturkanal – 14.11.2016
„Großer Applaus und Gesangszugabe“
Die Neufassung des Kinderbuchautors Martin Baltscheit von Frau Holle, der »das Gut-Böse-Schema des Grimmschen Märchens abgemildert« hat, wird vom Kulturkanal sehr gelobt. Auch die Leistung der einzelnen Schauspieler wird hervorgehoben: »Benjamin Dami sorgt (…) für besonders lustige Momente. Joerdis Johannson als strenge Mutter (…) wechselt sehr unterhaltsam zwischen dem süßlichen Ton zur Lieblingstochter und dem abfälligen Ton zur Stieftochter.« In ihrer Rolle als Frau Holle stellen sich »die schönsten und eindruckvollsten Theatermomente (…) ein, wenn Frau Holle ihre Wettkünste entfaltet.« »Die beiden Mädchen-Darstellerinnen spielen so munter, fröhlich und temperamentvoll, sie tanzen mit ballettreifen Einlagen, sodass dem Märchen alle Düsternis genommen ist.« Am Ende gibt es »Große[n] Applaus und Gesangszugabe für die Premiere von Frau Holle.«