Antje Rietz, Ulrich Kielhorn, Ensemble und Statisterie / © Jochen Klenk

Monty Python's Spamalot

Ein Musical basierend auf dem Film »Die Ritter der Kokosnuss«

Buch & Text: Eric Idle • Musik: John du Prez, Eric Idle • Deutsch von Daniel Große Boymann

Britannien. Man schreibt das Jahr 932. Pest und Cholera wüten im Land, die Angelsachsen und Franzosen auch. In diesen finsteren Zeiten, tritt ein »Lichtgestalt« auf den Plan: König Artus. Seine Mission: Er will das Land von den Feinden befreien und den »Heiligen Gral« finden. Dafür sucht er Mitstreiter und macht sich reitend, aber ohne Pferd, auf, Ritter für die legendäre Tafelrunde zu werben. Diese besteht bald aus einer Ansammlung schräger Vögel, Muttersöhnchen und Pseudohelden. Der heroische Sir Robin entpuppt sich als Jammerlappen und der blutrünstige Lancelot entwickelt zusehend einen Faible für südamerikanische Tänze. Seltsame Gestalten wie der schwarze Ritter und ein grausames Kaninchen kreuzen ihren Weg. Und stets an ihrer Seite ist die Fee aus dem See, die sich mit ihren Cheerladies die Ehre gibt.

»Spamalot« parodiert mit herrlich schrägem Humor die Kunstform Musical und erzählt auf köstlich skurrile Weise die sagenhafte Geschichte von König Artus. Das Comedy-Musical basiert auf dem Kultfilm »Die Ritter der Kokosnuss« und Eric Idle vermengt die Story mit weiteren Highlights aus Monty-Python-Sketchen und Songs wie »Always look on the bright side of life«. Das Nonsensfeuerwerk der Extraklasse mit seinen mitreißenden musikalischen Ohrwürmern wurde mit 14 Tony Awards nominiert und u.a. als »Bestes Musical« ausgezeichnet.

Die Wetter-Hotline informiert an den jeweiligen Vorstellungstagen ab 18:00 Uhr, ob die Vorführung stattfinden wird: 0841 30547299.

Regie: 
Knut Weber
Musikalische Leitung: 
Tobias Hofmann
Choreografie: 
Sebastian Eilers
Bühne: 
Susanne Hiller
Kostüm: 
Susanne Hiller, Karoline Schreiber
Dramaturgie: 
Gabriele Rebholz
Premiere am ,
Freilichtbühne im Turm Baur
Dauer: 165 Minuten, mit Pause
Tobias Hofmann und Band / © Jochen Klenk Peter Reisser / © Jochen Klenk Statisterie / © Jochen Klenk Peter Reisser, Statisterie und Ensemble / © Jochen Klenk Michael Amelung, Peter Reisser, Jörn Kolpe und Ensemble / © Jochen Klenk Ulrich Kielhorn, Enrico Spohn und Péter Polgár / © Jochen Klenk Olaf Danner, Péter Polgár, Ulrich Kielhorn und Enrico Spohn / © Jochen Klenk Matthias Knaab, Angelika Erlacher, Carolin Waltsgott, Antje Rietz, Alina Bier, Sarah Schedl und Claus Kupreit / © Jochen Klenk Ulrich Kielhorn und Ensemble / © Jochen Klenk Antje Rietz, Péter Polgár und Ulrich Kielhorn / © Jochen Klenk Michael Amelung, Jörn Kolpe, Péter Polgár, Olaf Danner, Ulrich Kielhorn und Enrico Spohn / © Jochen Klenk Carolin Waltsgott, Alina Bier, Angelika Erlacher und Sarah Schedl / © Jochen Klenk Antje Rietz, Ulrich Kielhorn, Ensemble und Statisterie / © Jochen Klenk Antje Rietz, Ulrich Kielhorn, Ensemble und Statisterie / © Jochen Klenk Antje Rietz, Ulrich Kielhorn, Ensemble und Statisterie / © Jochen Klenk Ulrich Kielhorn, Sarah Schedl und Ensemble / © Jochen Klenk Enrico Spohn und Ulrich Kielhorn / © Jochen Klenk Michael Amelung, Olaf Danner, Ulrich Kielhorn, Enrico Spohn, Jörn Kolpe und Péter Polgár / © Jochen Klenk Enrico Spohn, Ulrich Kielhorn und Ensemble / © Jochen Klenk Michael Amelung, Olaf Danner, Ulrich Kielhorn, Péter Polgár und Enrico Spohn / © Jochen Klenk Enrico Spohn, Peter Reisser und Statist / © Jochen Klenk Enrico Spohn, Olaf Danner, Michael Amelung und Péter Polgár / © Jochen Klenk Johan Bech, Claus Kupreit, Sarah Schedl, Matthias Knaab, Alina Bier, Carolin Waltsgott und Robert Schmelcher / © Jochen Klenk Ensemble / © Jochen Klenk Ulrich Kielhorn und Enrico Spohn / © Jochen Klenk Johan Bech, Matthias Knaab, Robert Schmelcher, Enrico Spohn und Ulrich Kielhorn / © Jochen Klenk Péter Polgár, Enrico Spohn und Ulrich Kielhorn / © Jochen Klenk Carolin Waltsgott, Robert Schmelcher, Johan Bech, Sarah Schedl, Michael Amelung, Alina Bier, Matthias Knaab, Claus Kupreit und Angelika Erlacher / © Jochen Klenk Peter Reisser und Péter Polgár / © Jochen Klenk Michael Amelung, Péter Polgár und Enrico Spohn / © Jochen Klenk Enrico Spohn, Péter Polgár, Jörn Kolpe und Peter Reisser / © Jochen Klenk Johan Bech, Claus Kupreit, Jörn Kolpe, Peter Reisser, Robert Schmelcher, Matthias Knaab und Ensemble / © Jochen Klenk Alina Bier, Robert Schmelcher, Matthias Knaab, Michael Amelung, Claus Kupreit, Carolin Waltsgott und Johan Bech / © Jochen Klenk
Anja Witzke, Donaukurier – 27.06.2016
»Bei all den witzigen Details (...) kommt man aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.«
Der Donaukurier lobt die Musical-Parodie als »(...) ganz große, spektakulär komische Show.« Tobias Hofmann »kredenzt« mit seiner 13-köpfigen Band »(...) himmlisch satten, mitreißenden Broadway-Sound (...)«. Neben der »(...) einfallsreichen Choreografie von Sebastian Eilers (...)« und den »(...) acht hervorragenden Musicaldarstellern/Tänzern (...)« ist es »vor allem Knut Webers Gespür für hinreißend alberne Bildtableaus, die richtige Balance zwischen Spiel- und Tanzszenen, Nonsens- Dialogen und Songs, Close-ups und Cinemascope-Format.« welches begeistert. Ebenfalls gelobt wird die »bombastische(n) Ausstattung (...) und (...) Kunst der Maskenbildner« - »Spamalot in Ingolstadt lebt von der Pracht der Kostüme (Susanne Hiller, Karoline Schreiber)«. Die Darsteller Ulrich Kielhorn (König Artus) und seine Ritterschar (Michael Amelung, Jörn Kolpe, Péter Polgár, Olaf Danner, Enrico Spohn und Peter Reisser) wirken »mit fröhlicher Verrücktheit«, setzen »(…) Pointen mit hoher Präzision.« und werden vom Publikum bejubelt. »Wenn Antje Rietz als »Fee aus dem See« auftaucht (...), gibt es Szenenapplaus und das Publikum schmachtet.«
Friedrich Kraft, Augsburger Allgemeine / Neuburger Rundschau – 27.06.2016
»...ausgezeichnete Schauspieler-Leistungen...«

Friedrich Kraft lobt in der Augsburger Allgemeinen und der Neuburger Rundschau »(...) die opulente Kostümausstattung (Susanne Hiller/Karoline Schreiber) und das von Tobias Hofmann geleitete vorzügliche Orchester sowie ferner Sebastian Eilers (Choreograph) (…). Dazu vor allem: ausgezeichnete Schauspieler-Leistungen, allen voran Ulrich Kielhorn als tumber König Artus und Antje Rietz als optisch und gesanglich grandiose Fee – ein Glücksfall.«

Isabella Kreim, Kulturkanal – 27.06.2016
»>Monty Python´s Spamalot< ist ein richtiger Freilicht-Knaller.«

Isabella Kreim vom Kulturkanal lobt die Musical Parodie und das Können aller Mitwirkenden: »Der hehre Stoff, dieser große Mythos des christlichen Abendlandes (...), dient herrlich respektlos dazu, mit schrägem Humor die Reize des Showbiz auf die Freilichtbühne zu zaubern. Und das funktioniert deshalb so gut, weil diese Aufführung vor überraschenden Einfällen sprüht und alle ihr Metier so fabelhaft beherrschen.«. Auch die Ausstattung habe einen großen Verdienst am »kurzweiligen Vergnügen«, so lobt sie unter anderem »Die hinreißend grotesken Perücken-Skulpturen (...), und natürlich die umwerfenden Glitzerkleider der Diva«. Allgemein »In diesen liebevollen Details zeigt sich, wie diese Inszenierung nicht nur in Bezug auf Effekte aus dem Vollen schöpft, sondern auch alle Register des Theaterhandwerks ziehen kann.«