Die schöne Helena

von Peter Hacks

Operette für Schauspieler nach Meilhac und Halévy, Musik von Jacques Offenbach

Paris, Sparta und zurück. Helena, der schönsten Frau der Welt, ist langweilig. Ihr Gatte Menelaos ist alles andere als jung, zwar finanziell gut situiert, aber ansonsten doch etwas schlicht. Schlussendlich nicht das, was eine junge Frau gänzlich erfüllt. Kurz vorher auf dem Berg Ida: Prinz Paris aus Troja soll zwischen Juno, Athene und Venus wählen, wer die Schönste sei. Er wählt Venus, nachdem sie ihm die Liebe der schönsten Frau der Welt versprochen hat. Das Gerücht erreicht Sparta und Helena ist ganz aus dem Häuschen. Eigentlich ist man – also Frau – treu, aber das göttliche Schicksal und die Aussicht auf einen jungen, schönen Prinzen haben doch ihren Reiz. Als dann beim großen schöngeistigen Wettbewerb neben den großen Helden der Antike auch ein junger Schäfer auftaucht, wird Wunsch zum Traum und aus Traum wird Wirklichkeit.

Mit »Die schöne Helena« schuf Jacques Offenbach eine Opéra-bouffe, die die Vorgeschichte des Trojanischen Krieges auf das Korn nimmt. Im Fadenkreuz befinden sich die vorgeschobenen Moralvorstellungen der Herrschenden und der geschäftsmäßige Umgang mit den Göttern. Eine große Persiflage auf die Antike – so verspielt und anzüglich, wie die alten Götter selbst.

Regie: 
Folke Braband
Musikalische Leitung: 
Stephan Kanyar
Ausstattung: 
Stephan Dietrich
Choreografie: 
Dominik Büttner
Dramaturgie: 
Paul Voigt
Premiere am ,
Großes Haus
Dauer: 140 Minuten, mit Pause
Jesko Schulze-Reimpell, Donaukurier – 21.03.2016
»Was für ein Erlebnis, dieser Bühnenwirbelwind!«

Am vergangenen Samstag feierte Folke Brabands Inszenierung »Die schöne Helena« Premiere im Großen Haus. Der Donaukurier ist vollen Lobes und nennt die Gründe, »dass die Produktion in Ingolstadt mit gewaltigem Beifall aufgenommen wurde und wahrscheinlich ein Renner dieser Saison wird.«
Begeistert schreibt er über die »wunderbaren Schauspieler« und von einer »Schauspielerischen Virtuosität auf hohem Niveau.«(…) Allen [Schauspielern] sieht man die Spielfreude an, die Lust am Witz.«
Über Antje Rietz schreibt er anerkennend: »Als Sängerin [ist sie] der schwierigen Partie mehr als nur gewachsen. Unfassbar komisch, wenn sie dem schönen Paris erstmals gegenübersteht (...) und anatomischer Akribie die körperlichen Vorzüge des Schäfers analysiert. (...) Wie sich Kämpfe zwischen Anstand und Lüsternheit dramatisch in ihrem Gesicht abspielen. Und sie dann resolut wie ein Feldwebel mit akrobatischer Körperbeherrschung über die Bühne stürmt. Was für ein Erlebnis, dieser Bühnenwirbelwind!«
 

Herrmann Käbisch, Blickpunkt Ingolstadt – 21.03.2016
»Stürmischer Applaus«

Blickpunkt Ingolstadt lobt: »Das gesamte Ensemble, einschließlich Chor und Orchester versprühte eine (…) blendende Spiellaune, die auf das Publikum übersprang. (…) In dieser kurzweiligen, der Handlungsstränge klar darlegenden Inszenierung von Folke Braband« heißt es über Hauptdarstellerin Antje Rietz: »Mit ihr steht und begeistert ›Die schöne Helena‹ in Ingolstadt das Publikum. Rietz überzeugt nicht nur stimmlich.« Und es heißt weiter: »Ihren Gatten mimt Peter Reisser vortrefflich.(…)

Friedrich Kraft, Neuburger Rundschau – 21.03.2016
»Spannende Theaterkunst und Unterhaltung vom Besten.«

Die Neuburger Rundschau schreibt begeistert: »Mit gewaltigem Jubel feierte das Publikum an Samstag im Stadttheater die Premiere ›Die schöne Helena‹. Der Berliner Regisseur Folke Braband  hat den Stoff aus der griechischen Mythologie kunstvoll und köstlich (…) auf die Bühne gebracht. (:..) Großartig, wie es brabnd gelungen ist, mit seinen Schauspilern künstlerisch anspruchsvoll typengerechte Karikaturen einzustudieren.«
Und hebt besonders das Ensemble des Stadttheater hervor »Der Produktion kommt es wieder einmal zugute, dass das Ingosltädter Schauspielhaus über ein gesanglich hoch begabtes Ensemble verfügt. Antre Rietz spielt und singt grandios. Besondere komödiantische Glanzlichter setzen Richard Putzinger und Sascha Römisch. Der Musikalische Leiter Stephan Kanyar hat mit seinem Chor und Orchester alles bestens im Griff. (...) Spannende Theaterkunst  und Unterhaltung vom Besten.«