Tosca

Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini • Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama »La Tosca« von Victorien Sardou • in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Meininger Staatstheater

Rom im Juni 1800: Die berühmte Sängerin Tosca und der Maler Cavaradossi führen eine ebenso leidenschaftliche wie zerbrechliche Liebesbeziehung. Vor den historischen Ereignissen um Napoleons Entscheidungsschlacht durchlebt das Künstlerpaar innerhalb weniger Stunden einen von Machtgelüsten, Eifersucht und Folter angetriebenen tödlichen Krimi. Giacomo Puccini sah nicht nur Parallelen zur zeitgenössischen repressiven Politik, als er seine »Tosca« 1899 schrieb, auch in seiner eifersüchtigen Lebensgefährtin Elvira fand er eine Entsprechung zu Diva Floria Tosca, die der französische Dramatiker Victorien Sardou mit »La Tosca« der großen Schauspielerin Sarah Bernhardt auf den Leib geschrieben hatte. Zu den veristischen Zügen des Librettos fand Puccini für die menschlichen-allzumenschlichen Gefühle ergreifende Melodien und schuf eine spannungsgeladene, die Konventionen sprengende Oper. »Tosca« ist Tragödie, Krimi, Psychogramm und Gesellschaftsbild in einem.

Regie: 
Ansgar Haag
Ab ,
Großes Haus