Der Futurologische Kongress: Oh Magic

Konzert mit Robotern und Performern

Simon Mayer

Fünf Musiker, die wirken wie Maschinen, Maschinen, die uns menschlich erscheinen, weil Menschen sie gebaut haben: Wenn diese Combo miteinander rockt, ist Wien zu Gast. Dort, und nicht nur dort, ist Simon Mayer längst Kult. Nicht zuletzt wegen seines Programms »Oh Magic«, einem visuell-musikalischen Ereignis, ausgelöst von Mayer, seinen Co-Performern und Robotern. Nun liefern diese Wiener, die auch gerne mal in Moskau, Prag, Paris oder Trondheim gastieren, das fulminante Finale des Futurologischen Kongresses: mit einem Konzert im Großen Haus des Stadttheaters am Samstag, 16. Juni. Kaufkarten für dieses außergewöhnliche Ereignis gibt es an der Theaterkasse. Außergewöhnlich? Ja klar: Denn die Musiker und Performer verwenden ihre Musikinstrumente und vor allem ihre Körper auf sehr unkonventionelle Art – man taumelt, tanzt, hockt auf Klavieren oder rast in ausgeklügelt wilder Choreografie über die Bühne, übrigens gerne auch nackt. Die Musik? Ein wildes Expressivum aus Jazz, Experimentalem und Schrei. In der »Kompografie« von Mayer verbinden sich Tanz und Performance, Musik und Klangmalerei, Robotik und Bildende Kunst zum Ganzen eines unfassbar hinreißenden Spektakels. Finden jedenfalls die Kritiker. »Magisch eben« nennt etwa »Die Presse« das berückende »Zusammenspiel von Mensch und Maschine, von Bewegung, Licht und experimenteller Musik«.

Kompographie, Konzept & Performance: 
Simon Mayer
Kostüme: 
Andrea Simeon
Dramaturgie: 
Robert Steijn
,
Großes Haus
Wiener Zeitung – 20.10.2017
»Ein Gesamtkunstwerk«

»Die Choreographie ist Mittel zur Klangerzeugung« berichtete die Wiener Zeitung nach der Erstaufführung von »Oh Magic« im Brut-Theater in Wien. Das Stück »greift das Repetitive des Volkstanzes auf, dreht sich aber tiefer ins universell Bewusstseinserweiternde hinein«. Dabei gehe Mechanik und Magie eine betörende Liaison ein, heißt es weiter.

 

derStandard – 17.10.2017
»Ein Tanz als Combo und Maschine«

»Mayers ausgesprochen abrakadabratische Combo zieht während ihrer Performance nicht nur sich selbst aus dem Hut, sondern auch Es […] das Ding – den Roboter. Es, das Gerät« beschreibt derStandard das Stück der fünf Performer. »In Mayers, wie er es nennt, ›Kompografie‹ springen Auge und Ohr zwischen außer sich geratenden Körpern und lebendig wirkenden Geräten«. Ein »Beitrag zum aktuellen Posthumanismusdiskurs«.