Junges Theater

Liebes Publikum, unsere Erfahrung, die wir nahezu täglich machen: Theater für junge Menschen ist weder überflüssiger Luxus noch bloße Unterhaltung. Junges Theater ist gesellschaftsrelevant, es thematisiert Entwicklungen und Veränderungen in unserem Leben und regt auf diesem Wege junge Menschen dazu an, sich zu positionieren und zu verhalten.

Junges Theater ist ein Laboratorium für die Phantasie: Dort darf visionär gedacht und alles auf den Kopf gestellt werden. Der Erfahrungsraum im Theater birgt unendliche Möglichkeiten, die Welt ist dort so, wie wir sie uns erträumen, alles ist erlaubt und möglich.

Junges Theater wirkt persönlichkeitsbildend: Das junge Publikum begegnet dort Geschichten, in denen es sich wiederfinden und gleichzeitig in seiner Persönlichkeit ernstgenommen fühlen kann. Die Realität wird gleichsam spielerisch erprobt, denn Spielen ist ein Grundbedürfnis und für die kindliche Entwicklung ebenso notwendig wie Schlafen, Essen und Trinken. Das gilt für jedes Kind gleichermaßen, unabhängig von Kultur, Herkunft und davon, ob es eine Einschränkung hat: Im Spiel sammelt es grundlegende Erfahrungen, erlebt Gefühle wie Stolz, Enttäuschung, Freude und Wut. Spielen ist der natürliche Weg eines jeden Kindes, sich mit der Welt vertraut zu machen, sie zu begreifen und auf sie einzuwirken. Im Spiel verarbeitet das Kind zugleich seine Erlebnisse und Eindrücke – schöne, aber auch traurige oder beängstigende. Theater ist Spielen. Deshalb ist Theater ein essenzieller Bestandteil der Entwicklung und der emotionalen wie geistigen Bildung. Theater kann was.


Bis bald im Jungen Theater!


Julia Mayr
und das Team des Jungen Theaters