Karoline Kunz

Karoline Kunz, 1981 in Leipzig geboren, studierte von 2002-2006 am Max-Reinhardt-Seminar Wien den Studiengang Regie. Ihre Diplominszenierung: „Überlebensgroß Herr Krott“ von Martin Walser wurde mit dem Ensemblepreis des Schauspielschultreffens (München 2006) ausgezeichnet. Kunz wählte Eugene Ionescos „Die Stühle – Triumph des Todes“ für die Abschlussinszenierung mit dem 3. Jahrgang Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Diese Regiearbeit erhielt den Szenenpreis des Schauspielschultreffen 2007 in Salzburg. 2007 inszenierte Kunz mit den Studenten des 2. Jahrgangs Schauspiel der Otto-Falckenberg-Schule München „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley. In Film und Fernsehen sammelte Kunz bereits seit 2001 Erfahrungen. Unter anderem stand sie für folgende Filme vor der Kamera: Rosa Roth („Maria Bacher“) Regie: Carlo Rola, ZDF, 2003 Eine unter Tausend („Isabell“), Regie: Bodo Firneisen, Pro7, 2004 Arme Millionäre („Franka Münzberger“), Regie: Diverse, RTL, 2005-2006 Am Theater Ingolstadt ist Karoline Kunz seit 2006#2007 Teil des Regieteams „Kleines Haus“ und hat dort unter anderem mit ihren Inszenierungen wie „Stadt aus Glas“ (Paul Auster) und „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ (Milan Kundera) brilliert. Auch die neu etablierte Serie der „Live-Hörspiele“ prägte sie maßgeblich. In der Spielzeit 2008#2009 wird Karoline Kunz in der Werkstattbühne „Michael Kohlhaas“ (Schauspilefassung nach der Novelle von Heinrich von Kleist) inszenieren.