Zurück zur Übersicht

Alexander Nerlich

Alexander Nerlich wurde 1979 in Hamburg geboren. Er absolvierte sein Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie. Nach Abschluss des Studiums ging er als Regieassistent ans Theater Basel, wo er 2004 mit Jon Fosses Die Nacht singt ihre Lieder seine Debütinszenierung vorstellte. Er inszenierte bis 2012 regelmäßig am Theater Basel (u.a.Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing und Empire V von Viktor Pelewin). Ausserdem arbeitete er am Landestheater Tübingen, am Volkstheater Wien, am Theater Heidelberg und am Theater St. Gallen. Von 2007 bis 2009 war Alexander Nerlich Hausregisseur am Residenztheater München. Dort inszenierte er u.a. „Daddy“ von Anne Habermehl und „Leere Stadt“ von Dejan Dukovski. Für Philotas von Gotthold Ephraim Lessing erhielt er den Regiepreis der Bayerischen Theatertage. 2011 gründete er die freie Gruppe Collisions. Seit 2012 inszeniert er regelmässig am Hans Otto Theater Potsdam, zuletzt Schöne neue Welt. Alexander Nerlich ist sowohl im Sprechtheater als auch im Musiktheater tätig. Dem Ingolstädter Publikum ist bereits durch seine Inszenierungen von Thomas Arzts „Grillenparz“ und „Jenny Jannowitz. Oder der Engel des Todes“ von Michel Decar bekannt. In der Spielzeit 2016/17 wird er die „Dekalog – Die 10 Gebote“ nach der Filmreihe von Krzysztof Kieslowski in einer eigene Fassung inszenieren.