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Carolin Schogs

1985 in Bonn geboren, lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Kostümbildnerin in Berlin. Nach ihrem Kostümbild-Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und an der Universität der Künste in Berlin war sie zunächst an Produktionen für das Stadttheater Freiburg (Regie: Sandra Strunz), die 13. Münchner Biennale für Neues Musiktheater München (Regie: Enrico Stolzenburg), das Theater Magdeburg (Regie: Enrico Stolzenburg), das Deutsche Nationaltheater Weimar (Regie: Enrico Stolzenburg), das Ballhaus Ost und den Theaterdiscounter beteiligt (mit und von Christian Valerius). Im Rahmen des Kultur- und Literaturfestivals Wege durch das Land entstand im Sommer 2015 unter dem Titel: Heimsen. Versuch über ein Dorf im Kollektiv Oktavistische Internationale, bestehend aus verschiedenen Künstlern, Schauspielern und Musikern (u.a. Robert Stadlober, Andreas Spechtel, Daniel Moheit, Hendrik Otremba, Katharina Trenk) zusammen mit Astrid Novetna die Ausstattung für jenes Happening. Mit Regisseurin Brit Bartkowiak verbindet sie bereits eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit, u.a. mit Arbeiten für das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Mainz, das Deutsche Theater Göttingen, das Glocksee Theater Hannover das Münchner Volkstheater und das Staatstheater Ingolstadt. Neben ihrer Tätigkeit als Kostümbildnerin konzipiert Carolin Schogs Videoinstallationen und Performances, bei denen sie sich vor allem mit der Einflussnahme gesellschaftlicher Strukturen auf die Inszenierung und Funktionalisierung des menschlichen Körpers auseinandersetzt. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in Hamburg und Berlin gezeigt, u.a. im Rahmen der Sommerakademie KlangKunstBühne Berlin 2013, bei welcher sie ihre Performance ›Connection‹ in der Gemäldegalerie Berlin zeigte. »Kleiner Mann – was nun?« ist nach »In meinem Alter rauche ich immer noch heimlich« ihre zweite Arbeit am Stadttheater Ingolstadt.