Auch wenn das Stadttheater Ingolstadt geschlossen ist, lassen wir uns nicht davon abhalten, kreativ zu sein! In unserer Reihe »Theater ohne Publikum« produzieren unsere Mitarbeiter kleine Clips, die Ihnen diese schwierige Zeit erleichtern sollen. Die Clips laufen auf unseren Social-Media-Kanälen, Sie finden diese aber auch hier alle gesammelt zum Nachsehen und Freuen!

Dienstag, 17. März: Schauspielerin Andrea Frohn

Mittwoch, 18. März: Schauspieler Jan Beller

Donnerstag, 19. März: Oberspielleiterin Mareike Mikat

Freitag, 20 März: Regieassistentin Pauline Knabner

Montag, 23. März: Tobias Hofmann, Musikalischer Leiter

Dienstag, 24. März: Tobias Hofmann, Musikalischer Leiter

Mittwoch, 25. März: Nele Matthies, Ausstatterin, und Michael Amelung, Schauspieler

Donnerstag, 26. März: Teresa Trauth, Schauspielerin

Freitag, 27. März: Christoph Mehler, Regisseur

Samstag, 28. März: Andrea Frohn, Schauspielerin

Sonntag, 29. März: Steven Cloos, Schauspieler

Montag, 30. März: Peter Rahmani, Schauspieler

 

Die dritte Woche daheim hat begonnen: Zum Start gibt es an diesem schönen Montag die »Sinfonie der Langeweile« unseres Schauspielers Peter Rahmani zu sehen und zu hören.

 

Zum Ausklang des Wochenendes gibt es ein wunderbares Sonntagsmärchen von unserem Schauspieler am Jungen Theater, Steven Cloos, für alle Kinder, denen es langsam ein wenig langweilig zuhause wird. Lasst die Großen ausnahmsweise auch mitgucken - es wird ihnen gefallen! Taucht mit uns ein in die Welt der Kleinen Meerjungfrau !

Am Samstagabend hätten wir eigentlich die Premiere des Stückes »Tyll« im Kleinen Haus gefeiert. Leider ist dies aufgrund der aktuellen Situation nicht möglich. Doch wir wollen das Beste daraus machen, und deswegen gibt Ihnen Schauspielerin Andrea Frohn heute einen kleinen Eindruck in ihre Rollen als junger Tyll sowie als Winterkönigin und liest aus Daniel Kehlmanns Roman, auf dem das Stück basiert.

Am heutigen Freitag wollten wir eigentlich mit Ihnen die Premiere unseres nächsten Stückes im Großen Haus feiern: Anton Tschechovs »Drei Schwestern«. Leider ist uns dies aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Deswegen wollen wir an diesem Abend den Regisseur des Stückes, Christoph Mehler, zu Wort kommen lassen, der in diesem Video über Tschechov reflektiert.

 

Viele unserer geplanten Premieren konnten aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. So auch der Liederabend mit dem klingenden Titel "Fegefeuer im Herzofen" von und mit Schauspielerin Teresa Trauth. Deswegen blicken wir heute zurück auf Teresa Trauths letzten Liederabend im Studio im Herzogskasten, "Freifahrt im Rad der Gedanken".

 

Da am heutigen Mittwoch, 25. März, der Tag der Tolkien-Lektüre ist, tauchen wir mit Nele Matthies aus der Ausstattung und Michael Amelung aus dem Ensemble des Jungen Theaters  ein in die Geschichte des kleinen Hobbits.

 

Heute gibt es den zweiten Teil des Liedes von Tobias Hofmann, der sich diesmal speziell an Eltern richtet. Viel Spaß damit!

Unser Musikalischer Leiter Tobias Hofmann mit seiner Überschreibung eines bekannten deutschen Liedes:

Hier der Text zu unserer neuen Version für alle zum Mitsingen!

 

Von den blauen Bergen träumen wir

(trad., Text: Tobi Hofmann)

 

Von den blauen Bergen träumen wir

Haben, was wir brauchen, nur kein Klopapier

sitzen hinter den Gardinen,

aufgereiht wie Ölsardinen

von den blauen Bergen träumen wir.

 

Machen Home Office, das ist ja klar

denn die Arbeitsstätte ist ja jetzt ganz nah

wenn das Netz mal wieder lahm ist,

wenn die Festplatte zu warm ist,

ganz egal, wir bleiben standhaft - bleiben da.

 

Und wir waschen uns die Hände immerzu

Unsere Haut fühlt sich schon an wie von ´ner Kuh

zweimal Happy Birthday singen,

ja da muss man sich schon zwingen

doch das ghört zu diesem Dasein halt dazu

 

Und zu Mittag gibt es immer Reis

Reis mit Bohnen, Reis mit Ketchup, einfach Reis

Denn mit blöden Vollkornnudeln

tun wir keine Zeit verdudeln

bei uns gibt es einfach immer lecker Reis

 

Und wir singen lauthals unser Lied

ungewaschen, weil uns keiner dabei sieht

und wir ärgern so das Virus

singen es gleich in den Abfluss

hörn nicht auf, bis es ganz ängstlich vor uns flieht

 

Und wenn endlich wieder einmal alles geht

und das Lebenskarusell sich wieder dreht

und sich Menschen wieder küssen,

die sich einfach küssen müssen

spreche ich ein kleines Stoßgebet!

 

 

Unsere Regieassistentin Pauline Knabner bäckt daheim mit Ihnen einen Himbeer-Käsekuchen - ganz ohne Hamsterzutaten!

Hier noch das ausführliche Rezept dazu:

Zutaten:
Für eine Springform à 24 cm Durchmesser
- 125 g weiße Kuvertüre
- 60 g Butter
- 125 g kernige Kekse, (z. B. Hobbits oder Müslikekse)
- 250 g frische Himbeeren
- 8 Blatt weiße Gelatine
- 125 g Puderzucker
- 350 g Frischkäse
- 250 g griechischer Jogurt
- 1 TL Vanillepaste
- 3 EL Zitronensaft
- 200 g Schlagsahne

 

Zubereitung:
Die Springform mit Backpapier auslegen. Für den Teig Kuvertüre hacken und mit der Butter zusammen in einer Metallschüssel über einem warmen Wasserbad schmelzen. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und darin fein zerkrümeln, mit der Schokoladenbutter mischen und mit einem Esslöffel auf dem Boden der Form verteilen und festdrücken. 150 g Himbeeren auf dem Kuchenboden verteilen.
Für den Belag Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse und Quark mit übrigem Puderzucker und Vanille glatt verrühren. Zitronensaft in einem Topf erhitzen, Gelatine tropfnass ausdrücken und darin auflösen. Etwas Käse-Quark-Creme unterrühren, dann diese Mischung unter die restliche Masse rühren. Sahne steif schlagen und unterheben.
Käse-Quark-Creme auf den Boden geben und glatt streichen. Kuchen in der Form für mindestens 5 Stunden kalt stellen. Käsekuchen aus der Form lösen und mit Himbeeren verzieren.

 

Von unserer Oberspielleiterin Mareike Mikat gab es einen poetischen Beitrag aus dem Home Office in Augsburg.

 

Weiter geht es mit unserem Schauspieler Jan Beller, der auch daheim weiter kreativ ist.

 

Den Anfang unserer Reihe macht unsere Schauspielerin Andrea Frohn, die musikalische Grüße aus ihrem Garten schickt.