Jährlich veranstaltet das Stadttheater im Dezember den Tag der Menschenrechte inklusive Informationsbörse - nur leider ist dies heuer aufgrund von Corona nicht möglich. Um den ehrenamtlichen Initiativen aber dennoch eine Plattform zu bieten, findet die Informationsbörse heuer einfach online statt. Hier können Sie sich über viele interessante Organisationen und Initiativen informieren. 

 

Afa und Kda

Amnesty International Eichstätt

Amnesty International Ingolstadt

Amnesty International Pfaffenhofen

Attac Ingolstadt

Banglakids

Bundesverband Mediation

Café International

Deutscher Gewerkschaftsbund

Die Bahá’í

Kolpingwerk Diözesanverband Eichstätt

Neue Menschenrechte

Siyabonga – Helfende Hände für Afrika e.V.

Unicef

Weltladen Ingolstadt e.V.

 

AfA und KDA

 

Die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (AfA) und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern (KDA) setzen sich seit Jahrzehnten für eine gute und gerechte Arbeits- und Lebenswelt ein. Dazu gehört das Engagement bei Betriebskrisen, den Schutz des arbeitsfreien Sonntages, Eintreten für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde und für konkrete soziale bzw. politische Forderungen, z.B. gesetzlicher Mindestlohn.

Der erfolgreiche Einsatz für das Menschenrecht auf gute Arbeit ist nur durch intensive Zusammenarbeit möglich, z.B. mit den DGB-Gewerkschaften, der KAB und der katholischen Betriebsseelsorge und vielen anderen.

Gerne sind wir offen für Interessierte!

 

Kontaktadresse: afa-Kreis Oberbayern Nord (Regionen Ingolstadt, Neuburg-Donau, Schrobenhausen und Eichstätt) über:

Kda

Sozialsekretärin Ute Meier

Taxisstr. 5

93049 Regensburg

Telefon: 0941 51612

Mail: meier@kda-bayern.de

www.kda-bayern.de

www.afa-evangelisch.de

Bayernweites Arbeitsseelsorgetelefon des kda: Montag bis Freitag 11 – 14 Uhr und 16 – 19 Uhr unter der Rufnummer 0911 43 100 200

 

 

Amnesty International Eichstätt

 
 


Die Eichstätter Ortsgruppe von Amnesty International existiert seit 1977. Sehr bedeutsam ist in unserer Gruppe die Arbeit für sogenannte „Einzelfälle“ - Personen, für die wir uns während ihrer Gefangenschaft einsetzen, um eine Freilassung zu erwirken. Dafür führen wir regelmäßig Aktionen durch wie z. B. Infostände, an denen Petitionen für den jeweiligen Gefangenen unterschrieben werden können. Oftmals konnten wir uns über eine Freilassung freuen.

Der inhaftierte Gewerkschafter Esmail Abdi, IRAN (Foto: privat)

Momentan betreuen sie den Mathematiklehrer und Vorsitzenden der Lehrergewerkschaft im Iran, Esmail Abdi. Er wurde bereits mehrfach willkürlich inhaftiert und aufgrund seiner Gewerkschaftstätigkeit angeklagt und verurteilt. Seit November 2016 verbüßt er wegen seiner friedlich ausgeübten gewerkschaftlichen Aktivitäten eine sechsjährige Haftstrafe im Teheraner Evin-Gefängnis. Seit 2018 setzt sich Amnesty International Eichstätt mittels Petitionslisten, Emails, Appellbriefen und -karten an die iranische Regierung unermüdlich für seine Freilassung ein.

 

Amnesty International Ingolstadt

 

Amnesty International, die weltweit größte Menschenrechtsbewegung, setzt sich mit Mut, Kraft und Fantasie für eine Welt ein, in der die Menschenrechte eingehalten werden.

Trotzdem sind die Menschenrechte in vielen Ländern gefährdet. Verstörend sind u.a. zunehmende Angriffe auf die Meinungsfreiheit, Massenverhaftungen in der Türkei und die systematische Überwachung und Folter von 1 Million Uiguren in der Provinz Xinjiang in China.

Unsere Ingolstädter Gruppe besteht seit 1976. Der „Tag der Menschenrechte“, den wir seit 1997 zusammen mit starken Akteuren der Stadt im Foyer des Stadttheaters veranstalten, ist unser Leuchtturm-Projekt.

Prominente Redner waren u.a. Auma Obama (2014), Julian Nida-Rümelin (2018) und Wolfgang Schomburg, der erste deutsche Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (2003).

Weitere Informationen zu Amnesty Ingolstadt unter www.ai-ingolstadt.de

Als Ersatz und Trostpflaster für den 24. „Tag der Menschenrechte“ bitten wir um die Teilnahme am traditionellen Briefmarathon: www.briefmarathon.de. Jeder Brief kann etwas verändern!

Informationen zu Erfolgen finden Sie hier:

www.amnesty.de › mitmachen › unsere-erfolge

www.amnesty.de/informieren/aktuell/vereinigte-staaten-von-amerika-erfolge-januar-maerz-2020

 

 

Amnesty International Pfaffenhofen

 

Amnesty International ist eine weltweit agierende Vereinigung für die Durchsetzung der UN-
Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 in Paris verkündet wurden.

Die Pfaffenhofener Gruppe wurde 1989 gegründet. Seit 1990 ist unser Aktionsschwerpunkt ein „Brief gegen das Vergessen“, den wir jeden Monat mit inzwischen mehr als einhundert Pfaffenhofener Mitbürgern zu jeweils einem bekannt gewordenen Fall von Menschenrechtsverletzung schreiben. Diese Briefe der letzten Jahre kann man auf unserer Homepage www.amnesty-paf.de nachlesen.

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns auch regelmäßig mit einer Marathon-Briefaktion beim „Tag der Menschenrechte“ in Ingolstadt. Da dieser heuer leider ausfallen muss, die weltweiten Menschenrechtsverletzungen aber weiterhin passieren, bitten wir um Ihre Teilnahme am Briefmarathon über diesen Weg: https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/schreib-fuer-freiheit-der-amnesty-briefmarathon-2020

Schreib einen Brief - verändere ein Leben!

 

Attac Ingolstadt

 

Attac ist eine aktionsorientierte Bildungsbewegung. Sie rüttelt auf, wo es Not tut. Demokratie wird durch Beteiligung und transparente Verfahren gewährleistet. Attac stellt Informationen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen bereit, beleuchtet Auswirkungen von Globalisierungsprozessen, stellt Argumente und Fakten zusammen und bereitet diese allgemeinverständlich auf. Attac stärkt die öffentliche Debatte über die Folgen neoliberaler Globalisierung und entwickelt Alternativen, die eine solidarische und sozial gerechte Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen.

Ziel von Attac ist es, Menschen in die Lage zu versetzen, sich engagiert für eine solidarische,  aufgeklärte Gesellschaft sowie eine friedliche, gerechte Globalisierung einzusetzen. Attac kritisiert undemokratische Verfahren im politischen Meinungsfindungsprozess und ergreift Partei für diejenigen, die von Politik und durch die Folgen der Globalisierung nicht wahrgenommen, verarmt und ausgeschlossen werden. Die Aktivitäten von Attac zielen auch auf den Schutz der natürlichen Ressourcen als Daseinsgrundlage jedes Lebens auf der Erde.

Auch Attac beteiligt sich bereits seit mehreren Jahren an Menschenrechtskampagnen: So zum Beispiel an dem Abkommen für Wirtschaft und Menschenrechte. Schwere Menschenrechtsverletzungen sind struktureller Bestandteil der globalisierten Wirtschaft. Die Menschenwürde muss auch für global agierende Konzerne unantastbar sein.

 

Banglakids

 

Bildung verändert das Leben: Lesen und Schreiben - für uns das Selbstverständlichste der Welt. Aber viele Kinder in Bangladesch können davon nur träumen. Weil diese Kinder nie eine Schule besuchen konnten, mussten sie von klein auf hart arbeiten. Doch diese Kinder sind intelligent. Sie haben ein unglaubliches Potential. Aber weil sie nie lesen und schreiben lernten, konnten diese Kinder ihre Talente nicht entfalten.

Wir wollen diesen Kindern unbedingt die Chance auf eine bessere Zukun­ft geben. Deshalb betreiben wir Schulen, wo es sonst keine gäbe. Unsere Kinder blühen regelrecht auf. Bereits nach kurzer Zeit lernen sie lesen und schreiben. Sie entwickeln Zukunftsträume und wollen unbedingt etwas aus ihrem Leben machen. Unsere Kinder sind viel lebensfroher, glücklicher. Bildung veränderte ihr Leben.

Unser Projekt in Bangladesch wird von erfahrenen Bildungsexperten geleitet. Der Unterricht wird auf die Bedürfnisse der Schüler angepasst und jedes Kind wird individuell geschult. Dadurch entwickeln sich unsere Schüler sehr schnell weiter und erbringen ausgezeichnete Leistungen.

Mit unserem Projekt wollen wir es diesen Kindern ermöglichen, ihre Träume zu verwirklichen.

E-Mail: info@banglakids.org

www.banglakids.org

 

Bundesverband Mediation

 

Im Herzen Bayerns. Gut vernetzt. Ihre Lotsen in Konflikten.

Wir sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Mediatoren aus Ingolstadt und der Region. Unser Anliegen ist es, die Menschen in ihrer individuellen Selbstverantwortung zu unterstützen, indem wir über die selbstbestimmte, alternative Art der Konfliktlösung – die Mediation (=Vermittlung in Konflikten) – informieren. Durch die Mediation lernen Beteiligte für ihr Leben, mit Konfliktsituationen umzugehen, was die Resilienz des Einzelnen fördert und die Lösung von Konflikten auch nachhaltiger macht. Denn die Parteien lernen sich selbst, den anderen und den Konflikt besser zu verstehen. 

Dafür stehen wir ehrenamtlich allen Interessierten sowie Hilfesuchenden als versierte Ansprechpartner jeden 2. Mittwoch im Monat in einer kostenlosen Bürgersprechstunde im Bürgerhaus Ingolstadts zur Seite. Nicht zuletzt unterstützt unser Netzwerk die Arbeit unserer Mitglieder - wir tauschen uns z.B. fachlich aus und organisieren gemeinsame Informationsveranstaltungen.

Hier finden Sie einen Flyer mit weiteren Informationen zum Download.

Kontakt: 

https://rg-ingolstadt.bmev.de/

 

 


Café International

 

Seit nunmehr fünf Jahren existiert die Initiative „Café International“. In dieser Zeit ist sie ein fester Bestandteil des Ingolstädter soziokulturellen Angebots geworden und bietet Raum für Austausch und Teilhabe.

Gegründet wurde das Café als Kooperation des Stadttheater Ingolstadt mit dem Amt für Soziales und der Cantina International, um Menschen mit Fluchthintergrund den Neueinstieg in die Stadt zu erleichtern, neue Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren.

Jeden Montag und Mittwoch von 14 bis 17 Uhr öffnet das Theater die Türen der Werkstattbühne und empfängt alle Gäste in den Räumlichkeiten des Foyers. Mit Getränken und Kuchen kann der Nachmittag hier in gemütlicher Caféatmosphäre verbracht werden.

Auch unter den momentanen Voraussetzungen möchten wir Menschen verbinden und ihnen die Möglichkeit des Austauschs bieten und weichen deshalb in den digitalen Raum aus. So gibt es zwei Räume mit unterschiedlichem Schwerpunkt:

Ein Raum zum gemeinsamen Lernen https://meet.com-in.net/cafeinternationallearning

Und ein zweiter für Unterhaltungen abseits davon https://meet.com-in.net/cafeinternationalconversation

Die technischen Voraussetzungen sind ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera und eine Internetverbindung.

 

Deutscher Gewerkschaftsbund

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) umfasst acht Mitgliedsgewerkschaften. Insgesamt haben wir über 65.000 Mitglieder in der Region 10. Vor Ort findet die ehrenamtliche Arbeit in Kreis- und Stadtverbänden statt. Sie vertreten die Interessen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften auf der kommunalen Ebene. Sie formulieren Vorschläge, Stellungsnahmen und Forderungen zu örtlichen und regionalen Fragen. Sie setzen Beschlüsse der Bundesebene und des Bezirks vor Ort in eigener Verantwortung um und sind für die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zuständig.

Unsere Maikundgebungen zum Tag der Arbeit am 1. Mai sind ein Schwerpunkt unserer Veranstaltungen. An diesem Tag treten wir geschlossen für unsere Forderungen auf den Straßen und Plätzen auf. Ein Menschenrecht der Gewerkschaften ist es einen anständigen und gerechten Lohn für die Arbeit ihrer Mitglieder zu erhalten. Dafür machen wir uns immer wieder  stark und der DGB Bayern hat vor kurzem dazu eine Studie veröffentlicht, mit dem Titel „Tatort Niedriglohn“. Hier der Link zum Report: https://bayern.dgb.de/service/broschueren/report-tatort-niedriglohn-2020/++co++ad29dbb0-24b8-11eb-84e5-001a4a160123

 

Die Bahá’í

 

„Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger“ (Bahá’u’lláh)

Bahá’u’lláh, der Stifter der Bahá’í-Religion, sieht die ganze Menschheit als eine Einheit und einen einzigen, unteilbaren Organismus. Mit dieser Vision engagieren sich Bahá’í gemeinsam mit anderen dafür, die Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt sichtbar werden zu lassen. Bahá’u’lláh erläutert dazu wesentliche Aspekte, wie die eigenständige Suche nach Wahrheit, die Gleichberechtigung von Frau und Mann, den Abbau von Vorurteilen, die Stärkung der Einheit in der Familie und den offenen Meinungsaustausch.

Die Bahá’í International Community ist seit 1948 bei den UN anerkannt, mit beratendem Status bei mehreren Einrichtungen. Die Anfänge der deutschen Bahá’í-Gemeinde gehen auf das Jahr 1905 zurück. Seit 2012 ist sie als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt.

In Ingolstadt unterstützen die Bahá’í Veranstaltungen wie den „Tag der Menschenrechte“ und engagieren sich u.a. ehrenamtlich bei der Integration asylsuchender Menschen.

Das Haus der Andacht in Hofheim / Langenhain

Das Haus der Andacht in Hofheim / Langenhain.

Weitere Informationen über die Baha’i in Deutschland auf www.baha‘i.de.

 

 

Kolpingwerk Diözesanverband Eichstätt

 

Das Kolpingwerk Diözesanverband Eichstätt hat in seiner Diözesanversammlung 2020 einstimmig den Antrag für ein Lieferkettengesetzt auf den Weg gebracht.

Mit dem Lieferkettengesetzt wird die Bundesregierung aufgefordert, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, mit dem Unternehmen verpflichtet werden, auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Geschädigte müssen auch vor deutschen Gerichten ihre Rechte einklagen können.

Seit fast 30 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Kolping-Nationalverband Peru und dem Diözesanverband Eichstätt.  Erfreulicherweise konnte 2016 eine Partnerschaft mit dem Kolping-Nationalverband Togo ins Leben gerufen werden. Die Kolpingsfamilie Woffenbach hat 2004 die Togo-Hilfe in Woffenbach gegründet. Durch zahlreiche Spenden konnten sowohl in Peru als auch in Togo Projekte finanziert werden.

Das Kolpingwerk Diözesanverband Eichstätt finden Sie unter www.kolping-eichstaett.de, bei facebook und auf youtube.de (Kolping DV Eichstätt).

 

 

Neue Menschenrechte

 

Neue Menschenrechte?

Politische Strukturen orientieren sich an den Menschenbildern, die in einer Gesellschaft  vorherrschen.  Diese sind noch stark von Religion und  Philosophie geprägt. Seit einigen Jahrzehnten haben die Gehirnforschung und die positive Psychologie neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Menschen gewonnen. Auf dieser Grundlage ist es möglich, ein neues, weltweit konsensfähiges Modell vorzuschlagen, auf das sich alle gesellschaftlichen Akteure beziehen können. Dies führt dazu, dass die tradierten Menschenrechte neu bestimmt und  als Grundbedürfnisse reformuliert werden.

Jean-Pol Martin

 

Um ein Fundament zu diesem Konzept der „Neuen Menschenrechte“ zu liefern, hat sich eine Gruppe gebildet, die folgenden Sammelband im November 2020 veröffentlicht hat.

Bestandsaufnahme eines bedürfnisorientierten Handlungsansatzes

Herausgegeben von Simon W. Kolbe, Jean-Pol Martin und Margret Ruep

Dieser Band widmet sich dem aus der didaktischen Tradition entstandenen, weltweit rezipierten und als Lebenswerk definierten Ansatz „Lernen durch Lehren“ (LdL) von Jean-Pol Martin und seiner daraus entstandenen bedürfnisorientierten Programmatik. Während das in den 1980ern entstandene reziproke Lern-Lehr-Format bereits eine langjährige Prominenz genießt, kann der in diesem Buch vorgestellte und als dessen Konsequenz ermittelte Handlungsansatz „Die Neuen Menschenrechte“ durchaus als junges, provokantes, aber selbstbewusstes Projekt bezeichnet werden. Was in der oberflächlichen Beurteilung des Titels sowohl auf Ablehnung, aber auch auf Neugier stößt, ist jedoch kein polemisches Konstrukt der Anmaßung, sondern ein wissenschaftliches Ergebnis einer differenzierten Analyse.

Dieses Werk stellt den Versuch dar, die Bedürfnisse des Menschen an vorderste Stelle zu setzen und diesbezüglich Handlungsoptionen in Form von Rechten für Alle zu erarbeiten. Die Relevanz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist dabei unumstritten und setzt den Maßstab für die vorzufindenden Seiten. Historisch ist dies zwar nicht der erste Versuch seiner Art, jedoch sei hier behauptet, dass es sich hier um einen leicht verständlichen, innovativen, umfassenden und machbaren Weg – auch für das ganz private Glück – handelt. Deshalb richtet sich dieses Buch explizit an eine breite Leserschaft und erhebt keineswegs den Anspruch, einer spezifischen Disziplin oder Wissenschaft zugeordnet zu werden oder gar von diesen unkritisch integriert zu werden. 

ISBN 978-3-944487-77-9, 14,8x21,5 cm, kartoniert, 454 Seiten, 6 farb. Abb., 4 s/w Abb.

Hier finden Sie eine Broschüre mit weitergehenden Informationen zum Download. 

 

Siyabonga – Helfende Hände für Afrika e.V.

 

Der gemeinnützige Verein Siyabonga – Helfende Hände für Afrika mit Sitz in Ingolstadt ist seit 2007 in zwei Townships in KwaZulu-Natal an der Ostküste Südafrikas tätig. Er unterstützt 650 bedürftige Kinder, die in meist unvollständigen Familien leben und zum Teil durch AIDS zu Halb- oder Vollwaisen geworden sind. Ziel ist, den Kindern durch Bildung eine bessere Zukunft zu ermöglichen. 

Auch nach einem erfolgreichen Schulabschluss werden geeignete junge Erwachsene während Ausbildung oder Studium unterstützt und auf dem Weg ins Berufsleben begleitet.

Erst dann ist der Schritt aus der Armut geschafft und das Ziel des Vereins erreicht.

 

Mitte März hat es noch gewurlt in den beiden Siyabonga-Zentren in den südafrikanischen Townships Esiodini und Imbali. Kurz darauf bestimmte auch in Südafrika das Corona-Virus das tägliche Leben. „Wir mussten unsere Kindergärten schließen und das tägliche Mittagessen und die Nachmittagsbetreuung für unsere 600 Patenkinder einstellen“, erinnert sich Ingrid Geisenfelder, die 1. Vorsitzende des Ingolstädter Vereins Siyabonga – Helfende Hände für Afrika. Viele Menschen verloren von einem Tag auf den anderen ihren Job und konnten ihre Familien nicht mehr ernähren.

Aber gerade auch in dieser Krisensituation will der Verein den Kindern und Familien beistehen. Unsere Siyabonga-Mitarbeiter vor Ort stellen deshalb seit Beginn der Pandemie regelmäßig Versorgungspakete für 600 bedürftige Familien zusammen. Darüber hinaus konnten verschiedene Betreuungsprogramme unter Einhaltung eines Hygienekonzepts wieder hochgefahren werden.

E-Mail: info@siyabonga.org

Website: www.siyabonga.org

 

 

Unicef

 

 Eine faire Chance für jedes Kind - UNICEF-Gruppe Ingolstadt 

Jedes Kind auf der Welt hat das Recht auf eine Kindheit – wir helfen mit, dass aus diesem Recht Wirklichkeit wird. Auch für Mädchen und Jungen im eigenen Land: Mit dem jährlichen Aktionstag Kinderrechte, Kampagnen wie Kinderrechte in’s Grundgesetz sowie Initiativen wie Kinderfreundliche Kommune. UNICEF versorgt jedes dritte Kind weltweit mit Impfstoffen, baut Brunnen, stattet Gesundheitsstationen aus, stellt Schulmaterial bereit, schützt Kinder vor Ausbeutung und Gewalt. Nachhaltige Fortschritte für Kinder - seit über 70 Jahren in über 190 Ländern. 

Die UNICEF-Gruppe Ingolstadt besteht seit 2004, seit einigen Jahren ergänzt um die UNICEF-Hochschulgruppen der THI und WFI. Kinderarbeit, Bildung, Wasser, Katastrophenhilfe,…. Wir informieren durch Informationsstände, Schulbesuche oder Ausstellungen. Wir verkaufen UNICEF-Grußkarten, organisieren Schul- und Benefizläufe, sammeln mit kreativen Aktionen wie „Weitergeben – Gutes tun“ Spenden. 

Kampagne „Gewalt hinterlässt Spuren #Niemals Gewalt“ Für viele Kinder ist Gewalt bitterer Alltag. Noch viel zu häufig bleibt alltägliche Gewalt unsichtbar oder unwidersprochen. Helfen Sie mit und teilen Sie unser Video #NiemalsGewalt.

UNICEF-Gruppe Ingolstadt

E-Mail: info(at)ingolstadt.unicef.de

Website: www.ingolstadt.unicef.de 

 

 

Weltladen Ingolstadt e.V.

 

In unserem Ladengeschäft in der Schrannenstr.32 kann man eine große Auswahl an fair gehandelten Lebensmitteln und Kunsthandwerk finden.

 Seit September 2011 ist der Weltladen Ingolstadt e.V. „Eine Welt – Station“ und somit Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Themen Fairer Handel, Globales Lernen und Nachhaltigkeit. Wir vermitteln Referenten und verleihen verschiedene Bildungsmaterialien.

Die Veranstaltungen mit einem unserer Bildungsreferenten finden entweder in den Einrichtungen (z.B. Schulen) oder bei uns im Laden bzw. in unserem Bildungsraum (in Kooperation mit der evangelischen Dekanatsjugend) statt. Zudem bieten wir Veranstaltungen im Rahmen des Ingolstädter Ferienpasses und der Landesgartenschau an.

Anhand eines ausgewählten Themas (z.B. Kakao, Kleidung, Handy, Kinderarbeit) werden die Kriterien des Fairen Handels dargestellt und die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt. Die Dauer variiert je nach Angebot und Altersgruppe und kann individuell festgelegt werden. 

Des Weiteren veranstalten wir Konsumkritische Stadtrundgänge durch die Innenstadt. Dabei wird verdeutlicht, wie unser Einkaufsverhalten mit ökologischen und sozialen Missständen in anderen Regionen der Welt zusammenhängt und wie wir alle durch bewussten Konsum positiv Einfluss nehmen können.

 Der Verleih unserer Bildungsmaterialien dient der selbstständigen Er- und Bearbeitung eines Themenbereichs. Teilweise handelt es sich hierbei um Kisten mit fertigen Stationen und Unterrichtsvorschlägen, teilweise um Materialsammlungen mit Anschauungsmaterial. Wir beraten Interessierte, z.B. Lehrer oder Seminarleiter, stellen Materialpakete zusammen und geben Anregungen zu deren Einsatz. 

Weitere Informationen zu unserer Bildungsarbeit sind unter https://weltladen-in.de/bildung/ zu finden.