Kaum neigt sich die Spielzeit dem Ende zu, laufen am Stadttheater Ingolstadt die proben für die kommende Spielzeit auf Hochtouren, getreu dem Motto: Wer rastet, der rostet. Wir waren für Sie bei mehreren sogenannten Bau- und Konzeptionsproben mit dabei und haben einen Blick hinter die Kulissen geworfen - als kleiner Vorgeschmack auf das, was Sie in der Spielzeit 2019/2020 am Stadttheater Ingolstadt so alles erwartet.

 

Konzeptionsprobe für »Romeo und Julia«

Ja, so unkonventionell kommen Romeo und Julia, Benvolio, Montague und Co. bei uns daher – auf dem Rummel ist alles eben ein wenig anders, denn dorthin verlegt unsere neue Oberspielleiterin Mareike Mikat ihre Inszenierung von Romeo und Julia. Damit das Bild perfekt rund ist, haben die Figuren Tattoos auf der Haut und Turnschuhe an den Füßen, leben in  Wohnwagen oder verbringen die Liebesnacht im Karussell-Wagon. Und spätestens beim Maskenball übertrumpfen sich alle mit ihren ausgefallenen Verkleidungen. Das wird bunt!

 

Bauprobe für »Lenya Story«

    

Und auch im Studio im Herzogskasten wird es in der kommenden Spielzeit musikalisch: Hier eröffnen wir die Theatersaison 2019/20 mit »Lenya Story – Ein Liebeslied«. Es erzählt vom schillernden Künstlerpaar Lotte Lenya und Kurt Weill, die sich in den 20er und 30er Jahren mit Theater und Musik einen Namen machten. Doch das Glück wurde getrübt. Wie es den beiden gelang, auch im Exil Fuß zu fassen, gibt es ab 3. Oktober in diesem bunten und bewegenden Musikabend zu sehen. Vorab ein kleiner Blick auf das Bühnenbild, auf dem sich diese ganz besondere Liebesgeschichte entfalten wird. Ein wenig Glitzer darf dabei natürlich nicht fehlen!

 

Bauprobe für »Rose und Regen, Schwert und Wunde«

Mit »Rose und Regen, Schwert und Wunde« bringt Julia Mayr, die Leiterin des Jungen Theaters, wieder einen Klassiker auf die Bühne: Das Stück ist eine Adaption von Shakespeares »Sommernachtstraum« für das junge Publikum. Sie konzentriert sich auf vier Protagonisten. Welche Erfahrungen Lysander, Helena, Demetrius und Hermia im Zauberwald machen und wie Puck für reichlich Verwirrung sorgt, ist ab Oktober in der Werkstatt zu sehen. Bei der Bauprobe ließ sich schon einiges an spannenden Details erahnen: Dreh- und Angelpunkt des Bühnenbildes ist ein riesiges, drehbares Bettbuch, in dem die vier jungen Leute in spannende Phantasiewelten eintauchen können.